Für den Wettbewerb „Aids & Art“ haben sich Neuntklässler aus Hattingen, Herdecke, Schwelm und Witten mit dem Thema HIV und Aids beschäftigt. Im Kunstunterricht haben sie ihre Ideen kreativ und innovativ umgesetzt.
(pm/sw) Ein Kalender, ein 3-D-Bild und eine Zeitbombe – viele Kunstwerke, ein Thema. Worum es geht, das sagen die Titel der Arbeiten: „Gib Aids keine Chance“, „Aids trifft jeden“ oder „Aidswaisen in Afrika“. Entstanden sind sie im Rahmen des Wettbewerbs „Aids & Art“. Der Wettbewerb hatte im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere in Wuppertal gefeiert. So erlangte er bundesweite Aufmerksamkeit und erhielt im Rahmen des Bundeswettbewerbes Aidsprävention den Sirius-Preis.
In diesem Jahr holten der Fachbereich Soziales und Gesundheit sowie die Pro-Familia-Beratungsstellen Gevelsberg und Witten „Aids & Art“ auch in den Ennepe-Ruhr-Kreis. „Hier geht es nicht um die reine Weitergabe von Informationen. Vielmehr sind die Mädchen und Jungen gefordert, sich persönlich mit dem Thema Aids auseinanderzusetzen und ihre Gedanken, Gefühle und Befürchtungen in Bilder, Skulpturen und Installationen umzusetzen.
Die erste Auflage von „Aids & Art“ im Ennepe-Ruhr-Kreis hat gezeigt, dass der Kunstunterricht bestens geeignet ist, um Schüler für die nach wie vor unheilbare Krankheit zu sensibilisieren. „Die Kunst erlaubt es sich kreativ und emotional mit den Themen HIV, sexuell übertragbare Krankheiten sowie Aids zu beschäftigen“, sagt Claudia Pollmann, Aidsberaterin der Kreisverwaltung.
Ort (Stadt)
Ennepe-Ruhr-Kreis
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