(pst) Die Stadt Moers hatte vor knapp einem Jahr eine Untersuchung der Qualität der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Moers in Auftrag gegeben. Im Jugendhilfeausschuss (JHA) am Donnerstag, 27. November, sind die Ergebnisse präsentiert worden. Die wichtigsten Erkenntnisse lauten: 75 Prozent der Befragten sind zwar gerne in Moers und erkennen nur wenige Mängel, aber vor allem wegen der veränderten Rahmenbedingungen von Kindheit und Jugend sollte das Konzept grundsätzlich überarbeitet werden.
Mehr Projekte, Budgets und Kinderbeteiligung
Der Experte der beauftragten Fachhochschule Düsseldorf empfiehlt eine andere Finanzierung. Zu einer Grundsicherung solle eine Projektförderung kommen. Budgets für Qualifizierungen, eine bessere Ausstattung und mehr Personal bei der Stadt seien ebenso wichtig wie eine Verstärkung der mobilen Jugendarbeit. Intensiviert werden soll auch die Zusammenarbeit mit Schulen, so der Referent. Kinder und Jugendliche sollten bei der Konzeptentwicklung intensiv einbezogen werden. Der Jugendhilfeausschuss hat die Stadt beauftragt, auf Grundlage dieser sogenannten Evaluation einen Jugendförderplan zu entwickeln.
Drei Spielplätze werden erneuert
Die JHA-Mitglieder haben sich in der Sitzung außerdem für den Ausbau von 3 Spielplätzen ausgespro-chen. Die Anlage an der Grubenstraße in Repelen (nördlich der Lintforter Straße) enthält Bereiche für zwei Altersgruppen und soll mit neuen Geräten ausgestattet werden. Im Rahmen eines Spielmobileinsatzes im April haben sich die Kinder an den Planungen beteiligt. Am Grünen Weg (zwischen Westerbruchgraben, Homberger und Königsberger Straße) gibt es drei Spielbereiche – ein Platz für Kinder, ein Bolzplatz für Jugendliche und ein generationenübergreifenden Aufent-haltsbereich. Die gesamte Fläche und die Wege werden neu geplant und aufgewertet. Der kleine Spielplatz Am Eulendyck in Kapellen wird ebenfalls umgestaltet.
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