Der ASV Hamm zählt fraglos zu den Traditionsvereinen im Handballsport. Die Hammer blicken auf eine über hundertjährige, durchaus erfolgreiche, Vereinsgeschichte zurück.
Im Jahre 1904 gründete sich der Verein. Die eigentlich erfolgreiche Zeit, die aus Hamm eine regelrechte Handball-Hochburg werden ließ, begann jedoch erst im Jahre 1969. Die Handball-Clubs TV Eintracht Ostwennemar, Germania Mark Werries und TuS Werries schlossen sich dem ASV Hamm an und ein neuer „Großverein“ entstand, der fortan den offiziellen Namen ASV Hamm 04/69 Handball e.V. trug.
Bekanntheit erlangte der Verein zunächst durch seine exzellente Jugendarbeit, die viele Titel einbrachte. So wurden Jugendmannschaften aus der Stadt am Ostrand des Ruhrgebiets vielfach Westfalenmeister oder gar Deutsche Meister. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts begann dann auch der „Durchmarsch“ in höhere Sphären des Profi-Handballs: Die erste Herrenmannschaft stürmte in der Saison 2003/04 in die Regionalliga und nach nur zwei Jahren stieg man 2005 erneut auf – und spielt seit der Saison 2005/2006 erfolgreich in der 2. Handball-Bundesliga Nord.
In den darauffolgenden Saisons schrammte man nur knapp am Aufstieg in die 1.Bundesliga vorbei. Aufgrund des großen Erfolgs wurde die angestammte Heimspielstätte – in der Turnhalle eines Gymnasiums – rasch zu klein. So öffnete 2008 die moderne Maxipark-Arena ihre Pforten und bietet Raum für 2500 Zuschauer. Zudem schließt sich der ASV Hamm seit diesem Jahr im Rahmen einer erneuten Fusion mit der HSG Ahlen zusammen, um den Erfolg auf noch festere und breitere Füße zu stellen. Mit Erfolg: Die HSG Ahlen-Hamm spielt wieder erste Bundesliga
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