Wer den Schulabschluss in der Tasche hat, hat die Qual der Wahl: Es gibt über 350 Ausbildungsberufe zwischen denen man sich entscheiden kann. Orientierungshilfe finden die Rosa-Parks-Schüler im „Bob“, dem Berufsorientierungsbüro. Hier macht sich Tobias Hohlmann, Studien- und Berufswahlkoordinator, gemeinsam mit Schülern der achten bis zehnten Klassen auf die Suche nach dem richtigen Praktikums- oder Ausbildungsplatz.
An drei Tagen in der Woche können sich interessierte Schüler beraten und ihre Bewerbungen gegenlesen lassen oder im Internet nach Jobs suchen. Jede Menge CD-Roms, Hefte und Infomaterial von Unternehmen liegen hier aus. „Neben den vielen Berufsorientierungsprojekten, die im Klassenverband stattfinden, bieten wir hier eine individuelle Beratung“, erklärt Tobias Hohlmann.
Ali ist in der 9 Klasse, sein Berufswunsch: Polizeibeamter. „Klar, würde ich ins Bob gehen und mir mit der Bewerbung helfen lassen“, ist der 15-Jährige sicher. Auch die städtische Jugendberufshilfe „Joker“ ist mit im Boot. Christine Schröder besucht einmal im Monat den Orientierungsunterricht und wird in Zukunft auch mit Tobias Hohlmann im Berufsorientierungsbüro zusammenarbeiten. Montags, mittwochs und donnerstags ist das Büro von 12.40 bis 13.10 Uhr geöffnet, bei Bedarf auch einige Minuten länger. Unterstützt wurde die Einrichtung mit 5.000 Euro aus dem Innovationsprojekt „Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, der Bundesagentur für Arbeit, Jugend in Arbeit e.V. und des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung.
-pst-
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