Die Oberbürgermeister der vier Opelstandorte reagieren verärgert auf die neuen Pläne von Opel-Mutterkonzern General Motors. Zeitungsberichten zufolge, spielen die Amerikaner mit dem Gedanken die deutsche Tochtergesellschaft doch nicht zu verkaufen. Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz fordert nun eine rasche Entscheidung über den künftigen Miteigentümer des Automobilherstellers.
Zusammen mit ihren Amtskollegen aus den Opelstädten Eisenach, Kaiserslautern und Rüsselsheim, wirbt Dr. Ottilie Scholz für den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna: "Frau Merkel muss das jetzt zur Chefsache machen und vorantreiben. Das Magna-Konzept bietet langfristig Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten für alle deutschen Opel-Standorte. Wir brauchen jetzt eine Entscheidung." Das Katz und Mausspiel von General Motors um den deutschen Autobauer verärgert Betriebsräte und Politiker gleichermaßen. Sie fürchten weiterhin Jobverlust und Werkschließungen.
-pm/sos-
Die Trackback URL zu diesem Artikel ist:
http://www.ruhrportal.de/bochumer-ob-fordert-kanzlerin.html