Darauf haben Tatortfans aus dem Ruhrgebiet gewartet. Nachdem 1991 Schluss war mit dem von Götz George gespielten Ruhrgebietskommissar Horst Schimanski, mussten sich die Krimi-Liebhaber zwischen Duisburg und Unna mit den Tatort-Spielstätten Köln und Münster zufrieden geben. Dies soll sich schon bald wieder ändern, kündigte die neue ARD-Chefin Monika Piel nun an.
Großes Kino in Essen. Zur Premiere des Film-Epos Henri 4 gab sich die große Politprominenz die Ehre. Neben NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers schritt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel über den roten Teppich. Der teure Historienfilm startet am Donnerstag in den deutschen Kinos.
Quentin Tarantino hat es in kürzester Zeit geschafft, zu seinem eigenen Genre zu werden. Nach dem eher mäßig erfolgreichen „Death Proof“ aus der „Grindhouse“-Reihe, bringt der amerikanische Regisseur mit „Inglourious Basterds“ nun wieder einen absoluten Kultstreifen in die Kinosäle.
Der Heilige Cosmas sucht einen Paten! Natürlich ist nicht der echte Cosmas auf Patensuche, denn der heilige Arzt und Apotheker starb wie sein Zwillingsbruder Damian schon um 300 n. Chr. den Märtyrertod. Es handelt sich vielmehr um eine Figur aus dem 18. Jahrhundert, die im neuen Projekt der Essener Domschatzkammer „Schatzpate gesucht“ einen Kunst- und Kirchenliebhaber sucht, der die Kosten für ihre Reinigung finanziell trägt.
Viele Schulen in Moers nehmen dieses Jahr an dem Programm „Kultur und Schule“ teil. Für die Projekte stellt das Land NRW insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung – kreisweit das höchste Budget. Das Programm hat das Ziel, die künstlerische und kulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern.
Für alle, die das Wort „spielen“ noch mit echten Menschen, Würfeln, Hütchen, Figuren und einem Spielbrett auf dem Tisch in Verbindung bringen, ist Herne vom 22. - 24. Mai 2009 das Zentrum der Welt. Hier findet, wie jedes Jahr, der Herner SpieleWahnsinn statt. Mitspielen ist ausdrücklich erwünscht und nicht nur für Kinder ein echtes Vergnügen.
Die Varus Schlacht war eine Katastrophe. Zumindest aus Sicht der Römer. Im Jahre neun nach Christus versuchten drei römische Legionen unter ihrem Feldherrn Varus das rechtsrheinische Gebiet Germaniens dem römischen Reich einzuverleiben. Doch dank Arminius (auch Hermann genannt) scheiterten sie und ein Achtel des römischen Gesamtheeres wurde vernichtet. Einen Eindruck dieses geschichtlichen Großereignisses vermittelt nun das LWL-Römermuseum in Haltern.
„Sein oder Nichtsein“ ist keine Frage, wenn dieser Mann auf der Bühne steht: Der Shakespeare-Liebhaber Bernd Lafrenz stellt im Alleingang die berühmten Figuren des englischen Dichters dar. Und das tut der mehrfach preisgekrönte Komödiant mit viel Witz, aber immer großem Respekt vor Shakespeares Werk.