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Das war die Contemporary Art Ruhr 2010...

Contemporary Art Ruhr 2010

 
Essen , Di. 02.11.2010, Autor: voßnacke
 

Das gesamte Wochenende stand die Zeche Zollverein im Essener Norden im Zeichen der zeitgenössischen Kunst - als Austragungsort für eine innovative Kunstmesse, der Contemporary Art Ruhr. Hier präsentierten sich neben den zahlreichen Galerien aus dem Ruhrgebiet auch solche aus dem internationalen Markt. Die Mannigfaltigkeit der rund 200 Teilnehmer aus aller Welt wurde anhand von Malereien, Skulpturen, Fotografien und Installationen erlebbar.

 

Das Ruhrgebiet ist auf dem Weg zur Kulturmetropole – doch einen etablierten Kunstmarkt hat die Region auf den ersten Blick noch immer nicht. Auf der Contemporary Art Ruhr – kurz C.A.R. - zeigte sich am Wochenende ein anderes Bild. Acht Essener Galerien und viele weitere aus dem übrigen Ruhrgebiet zeigten ihre Schätze gemeinsam mit Kunstvertrieben aus Deutschland, Frankreich und erstmals auch den USA. Die innovative Kunstmesse, die seit 2006 als Herbstprogramm der C.A.R. jährlich stattfindet, beweist nicht nur, wie viele Künstler die Region zu bieten hat, sondern auch deren hohe Qualität.

RUHR.2010 eröffnete der C.A.R. neue Dimensionen

Im Jahr der Kulturhauptstadt RUHR.2010 hat die Contemporary Art Ruhr, welche aus der Essener Veranstaltung "Kunstquadrate" hervorgegangen ist, ganz neue Dimensionen angenommen. Nicht nur die Anzahl der Aussteller hat sich nahezu verdoppelt, auch die Besucherzahlen sowie die Aufmerksamkeit in der Bevölkerung sind stark gestiegen.

Ebenfalls gab es in diesem Jahr viele Neuerungen rund um die eigentliche Messe. So klang unter anderen der Eröffnungsabend erstmals in der C.A.R.-Sky-Lounge in 35 Metern Höhe über dem Weltkulturerbe mit einem künstlerischen Programm aus. Und auch die Angebote an Workshops und Vorträgen waren umfangreicher als in den Vorjahren.

Einmal mehr: Industrie-Kulisse in Essen trifft Kunst

Nicht nur die Kulisse der Industriearchitektur gab den Rahmen für die rund 500 ausgestellten Werke, sondern auch die einmalige Atmosphäre des Sanaa-Gebäudes. Dieser in sehr puristischem Stil gehaltene Kubus mit den hohen Decken und dem Blick durch riesige Fenster auf die Facetten des Ruhrgebietes, gab den Arbeiten einen interessanten Raum. Thematisch fand auf der Contemporary Art Ruhr keine Trennung statt: So waren Malerei und Fotografien neben skulpturalen Gebilden zu finden – auf immer den selben vier Wänden . Dies sollte ermöglichen, dass sowohl die etablierte Galerie aus Los Angeles wie auch das junge Kunstvertriebsprojekt aus dem Ruhrgebiet sich mit den selben Voraussetzungen präsentieren kann.

Zudem ist die Contemporary Art Ruhr die einzige Kunstmesse, bei der auch Künstlern, die sich noch keinen Namen auf dem Kunstmarkt machen konnten, mittels einer Ausschreibung die Präsentation ihrer Werke ermöglicht wird.

 

Impressionen der Messe finden Sie auf dem Ruhrportal Flickr-Profil

 

-de-

 

 

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