Zum 20. Mal jährt sich heute die Eröffnung des LesArt Festivals Dortmund. In den nächsten zehn Tagen präsentieren sich an neun verschiedenen Orten in ganz Dortmund bekannte Literaten genauso wie junge Talente. Workshops vermitteln Wissen und Können in Sachen Literatur. Zum Rahmenprogramm gehören ebenfalls Performances, Theaterstücke und musikalische Darbietungen.
Seit dem Jahr 2000, in welchem das LesArt Festival zum ersten Mal stattfand, hat es sich dank der mehr als positiven Resonanz prächtig entwickelt - abzulesen nicht zueltzt an der Festival-Dauer, die um weitere Tage wuchs.
Das Programm des LesArt Festivals
Die zehn Veranstaltungstage beginnen mit dem siebten Dortmunder Lyrikertag, bei welchem drei bedeutende Gäste aus den Niederlanden präsentiert werden. Direkt am nächsten Tag geht es wiederum gen Osten. Der Star der jungen polnischen Literatur, Wojciech Kuczok, der bekannt dafür ist, mit psychologischer Präzision und sprühendem Witz eine schonungslose Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen durchzuführen. Dieser liest aus seinem Werk „Lethargie“
Auch die Kulturhauptstadt RUHR.2010 hat dieses Jahr ihre Finger mit im Spiel und präsentiert beim samstäglichen Lesefest die Resultate der RUHR.2010-Schreibwerkstatt. Am Sonntag ist der Abend dann der Chamisso-Preisträgerin Tzveta Sofronieva gewidmet. Und zwar inszeniert das Ensemble des Renitenz-Theaters aus Stuttgart Texte der in Sofia geborenen Dichterin.
Fußball, Liebe und Rocko Schamoni
Was wäre ein Dortmunder Festival, welches nicht auch den Fußball in sein Programm mit einbezieht? Und so treffen sich Franzobel und Fritz Eckenga nicht etwa an einem klassischen Veranstaltungsort, sondern in den Umkleidekabinen des Signal-Iduna-Stadions, um sich einem Fußballtext-Duell zu stellen. Am Dienstag geht es ins Domicil und zwar für Rocko Schamoni und seine Gäste, die sich zu einem Performance-Abend zusammenfinden.
Der Mittwoch hat sich mit neuen Romanen über die Liebe ganz der schönsten Sache der Welt verschrieben. Und wiederum am Donnerstag werden die Gründer von PoLiKunst, einem Literatur- und Kunstverein von in Deutschland lebenden Minderheitsnangehörigen, ihr 30-jähriges Bestehen würdigen.
Freitags folgt der große August Zirner und das legendäre Spardosen-Terzett. was einen tollen Abend voller Jazz verspricht. Und am Samstag zeigt sich die Dortmunder Kulturszene von ihrer besten Seite, wenn die „Helden von hier“ auf der Bühne des Theaters Fletch Bizzel zusammenkommen. Zu guter Letzt gibt es am Sonntag den großen Publikumsabend mit der Verleihung des LesArt.Preises der jungen Literatur. Als Gast darf an diesem Abend der Literat Metin Tolan begrüßt werden, der die „Physik des Fußballspiels“ unter die Lupe nimmt.
Mehr Infos gibt es auf www.lesart-festival.de
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