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Denkmalschutz für Gelsenkirchener Arbeitersiedlung

Denkmalschutz für Gelsenkirchener Arbeitersiedlung

 
Freizeit und Kultur , Di. 29.01.2008, Autor: Bibi86
 
Die Siedlung "Flöz Dickebank" kann die Stadt Gelsenkirchen unter Denkmalschutz stellen. Die Bezirksregierung Münster gab dafür jetzt grünes Licht und genehmigte die Denkmalbereichssatzung.

Fast über ein Jahrhundert dokumentiert die Arbeiterkolonie den Wandel der Wohnverhältnisse. Die Siedlung wurde 1872 unter dem Namen "Ottlienaue" erbaut, als die Zechen Holland, Alma und Rheinelbe in großer Zahl Zuwanderer anzogen. Weitere Siedlungsteile kamen 1903 hinzu, 1952 wurden die im Weltkrieg zerstörten Häuser durch Neubauten ersetzt. In einer vierten Bauphase ab 1976 lösten modernisierte Altenwohnungen einige der Siedlungshäuser ab.

Überregional bekannt wurde der "Flöz Dickebank" in den 1970er Jahren, als sich die Bewohner gegen einen Abriss der Siedlung wehrten. Heute ist die Siedlung Teil der "Route der Industriekultur".
 

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