An insgesamt 20 Tagen im neuen Jahr findet ein Fortbildungskurs zu Deeskalation, Kommunikation und Stresstraining statt. Der Kreis Unna richtet sich damit an Menschen, die sich für Gewaltprävention einsetzen wollen, in sozialen, pädagogischen und beratenden Berufsfeldern arbeiten oder als Multiplikatoren in der Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenarbeit tätig sind. Anmeldung bis zum 1. Februar 2009.
Aufgrund der großen Resonanz in den letzten Jahren führen der Kreis Unna und die Kreispolizeibehörde Unna in Kooperation mit der Gewaltakademie Schwerte Villigst auch 2009 eine einjährige berufsbegleitende Fortbildung zum Deeskalationstrainer durch. Vorgesehen sind insgesamt 20 Fortbildungstage. Neben Deeskalations- und Kommunikationstraining werden auch Methoden zur Stressbewältigung geübt.
Erfolgreiche Teilnehmer trainieren andere
Volker Timmerhoff und Ulrich Rentsch, zwei Beamte des Kommissariates Vorbeugung, werden die Fortbildung leiten. „Ziel ist es, durch Vernetzung unterschiedlichster Institutionen eine Kultur der gewaltmindernden Konfliktbearbeitung zu entwickeln“, sagt Timmerhoff.
Deshalb sollen die Teilnehmer nicht nur ihre eigenen Positionen zur Gewalt überprüfen und Übungen zur Gewalt-Thematisierung durchführen, sondern neben dem Kommunikationstraining auch ihre Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten in Stress- und Krisensituationen erweitern. Dazu wird offensives, intuitives und überlegtes Handeln in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen trainiert. Nach Abschluss der Fortbildung sollen die Teilnehmer Kinder und Jugendliche in Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen selbst trainieren.
Weitere Infos unter
www.kreis-unna.de oder bei der Kreispolizeibehörde Unna, Kommissariat Vorbeugung, Am Bahnhof 12 in Kamen, Tel. 02307/921-4508 (Volker Timmerhoff).
-pm/sw-
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