Der Messias, Händels unumstrittenes Meisterwerk der Kirchenmusik, wird am 1. März im Kurhaus Bad Hamm aufgeführt. Für die Vorstellung sind nur noch Restkarten erhältlich.
In nur 24 Tagen komponierte Georg Friedrich Händel 1741 sein opulentes Werk, dessen Text von Charles Jennens aus Bibelversen zusammengestellt wurde. Händel wurde, im Gegensatz zu Johann Sebastian Bach, dem zweiten großen deutschen Barockmusiker, bereits zu Lebzeiten eine Berühmtheit. Der Messias ist ein Ovatorium bestehend aus drei Teilen: der Verheißung der Geburt des Heilands, Passion und Auferstehung Jesu und der Erlösung. Uraufgeführt wurde das Stück am 13. April 1742 in Dublin. Der berühmteste Satz des Ovatoriums ist das „Halleluja“, das den zweiten Teil beschließt. Einer Legende nach war Georg II., König von Irland, bei dieser Stelle so gerührt, dass er während des Teils aufsprang. Woraufhin der ganze Saal seinem Beispiel folgte. Aus diesem Grund ist es auch heute noch Brauch, dass das Publikum zum „Halleluja“ aufsteht.
Der Chor des Städtischen Musikvereins Hamm und der Philharmonische Chor Siegen singen den Messias unter Leitung von Lothar R. Mayer, begleitet von der Philharmonie Südwestfalen. Unterstützung bekommen die Chöre von vier Solisten. Neben den beiden Sängern Carsten Lau und Peter Schüler, treten die preisgekrönte Altistin Melinda Paulsen und die Sopranistin Meike Leluschko auf.
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