Die „Alte Synagoge“ in Essen ist gerade dabei, zum „Haus jüdischer Kultur“ umgebaut zu werden. Daraus folgen natürlich Probleme. Zum Beispiel: Wo finden nun die Veranstaltungen statt? Die Lösung für dieses Problem zeigt, das in Essen das Miteinander der Religionen hervorragend klappt: Das Donnerstagsgespräch am 4. Juni 2009 findet in der Altkatholischen Friedenskirche statt.
Die „Alte Synagoge“ war schon immer ein Begegnungszentrum, und dieser Aspekt des Gebäudes soll jetzt noch perfektioniert werden. Daher die große Umbaumaßnahme. Die dadurch entstehenden Unpässlichkeiten fängt die Altkatholischen Friedenskirche ab. Dorthin weicht auch das schon seit Jahren beliebte „Donnerstagsgespräch“ aus.
Das nächste „Donnerstagsgespräch“ findet am 4. Juni 2009 statt. Das Thema ist: „Neue Formen des Soldatengedenkens in der Bundesrepublik“.
Den Vortrag hält diesmal Professor Dr. Manfred Hettling, Experte für Neuere und Neueste Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Professor Hettlinger wird darüber referieren, ob das vermehrte Teilnehmen Deutschlands an militärischen Auslandseinsätzen eine Veränderung der Gedenkformen für ums Leben gekommene Soldaten zur Folge hat oder haben sollte. Los geht es um 19 Uhr. Üblicherweise wird nach dem Vortrag über das Thema diskutiert.
Ort der Veranstaltung ist die Unterkirche der Altkatholischen Friedenskirche, Bernestraße 1, gegenüber der Alten Synagoge in der Essener Innenstadt.
Mehr unter: www.alte-synagoge.essen.de
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