Ein vorbildlich neu renoviertes Schulgebäude erfreut nicht nur die Kinder in Moers Kapellen Ende April 2009 sondern auch die anwesenden Würdenträger. Es war teuer, aber es hat mit neuster Technik zu einem Ergebnis geführt, das den Kindern das Lernen in der schönen neuen Umgebung viel leichter und angenehmer machen wird.
„Die Dorsterfeldschule ist nun ein zeitgemäßes Haus des Lernen und Lebens“, freute sich Schulleiterin Elke Schulz bei der Einweihung des frisch sanierten und erweiterten Gebäudes. Rund 15 Monate lang haben in der Schule die Handwerker sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand gegeben. Auch Bürgermeister Norbert Ballhaus, der von den Kindern mit tosendem Applaus begrüßt wurde, war begeistert von dem Ergebnis: „Der Himmel über Moers ist etwas bedeckt – in Kapellen scheint aber die Sonne.“ Er dankte allen Beteiligten und würdigte den Einsatz neuester Technik, wie zum Beispiel die Gebäudeautomation. Die Dorsterfeldschule ist in der Umbauphase komplett „auf links gedreht“ worden: Ein neuer Hausmeisterraum und ein neuer Aufzugschacht sind entstanden, die Pausentoilettenanlagen sind umgebaut und das ganze Gebäude ist kernsaniert worden. Zudem sind die Fassadenflächen energetisch saniert und die Kelleraußenwände trockengelegt und gedämmt worden. Auch das Kanalsystem ist nun vollständig erneuert. Die Kinder können sich über einen neuen Schulhof mit schönen Spielflächen und -geräten freuen. Insgesamt hat die Sanierung rund 2,9 Millionen Euro gekostet. Hinzu kommt die Erweiterung des OGATA-Pavillons in Höhe von 900.000 Euro. Hier sind rund 130 Kinder in fünf Gruppen untergebracht. Damit zählt das Gebäude zu den größten OGATAs im Stadtgebiet. Auf der Feier haben die Schülerinnen und Schüler die Gäste mit Musik, Tanz und Akrobatik unterhalten. Elke Schulz und ihre Stellvertreterin Ulla Ehrmann trugen ein Gedicht über die „Kapellener Heinzelmännchen“ vor. Damit waren die Mitarbeitenden des „zentralen gebäude managements“ der Stadt (zgm) und der „Projektgesellschaft Schulsanierung Moers mbH“ (PRO:SA) sowie die vielen fleißigen Handwerker gemeint. Zum Dank erhielt Heinz-A. Janßen, Geschäftsführer der PRO:SA und Betriebsleiter des zgm, ein selbstgemaltes Bild des Schulgebäudes. „Es war eine sehr, sehr gute Zusammenarbeit. Dafür möchte ich mich bedanken“, sagte Janßen. Dies konnte auch Schulleiterin Schulz bestätigen. Das Lehrerkollegium wurde immer in die Planungen einbezogen.
pst/eRe
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