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Nah am Wasser gebaut
Archäologische Funde haben eine feste Besiedlung des Stadtgebietes durch die Römer auf das erste Jahrhundert nach Christus datiert. Schriftliche Erwähnung fand Duisburg erstmals 883. Aufgrund der günstigen Lage an Rhein und Ruhr entwickelte sich die Stadt zu einer wirtschaftlichen Kraft, deren strategisch wichtige Lage auch die damaligen Könige zu schätzen wussten. Allerdings fanden auch die legendären Wikinger so einen Zugang zur Stadt, die sie im 9. Jahrhundert eroberten.
Eine Verlagerung des Rheins von der Stadt weg, führte zu einem wirtschaftlichen Stillstand und Duisburg wurde von einer Kaufmanns- zu einer Bauernstadt. Durch das Wirken des Mathematikers, Geographen und Philosophen Gerhard Mercator und dem Bau der Universität 1655 wurde Duisburg ein wichtiger Bildungsstandort der damaligen Zeit.
In der Zeit der Industrialisierung wuchs die Stadt zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Europas mit dem größten Binnenhafen der Welt. Den Niedergang von Kohle und Stahl hat Duisburg nur sehr schwer verkraftet. Mittlerweile versuchen die Verantwortlichen wieder, die Ruhrmetropole zu einem Einkaufs- und Erlebnisstandort auszubauen. Der neu gestaltete Innenhafen holt das Leben an das Wasser zurück.
(Bild: Friedhelm Krischer/DIE)
-sos-
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