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Nah am Wasser gebaut
Archäologische Funde haben eine feste Besiedlung des Stadtgebietes durch die Römer auf das erste Jahrhundert nach Christus datiert. Schriftliche Erwähnung fand Duisburg erstmals 883. Aufgrund der günstigen Lage an Rhein und Ruhr entwickelte sich die Stadt zu einer wirtschaftlichen Kraft, deren strategisch wichtige Lage auch die damaligen Könige zu schätzen wussten. Allerdings fanden auch die legendären Wikinger so einen Zugang zur Stadt, die sie im 9. Jahrhundert eroberten.
Eine Verlagerung des Rheins von der Stadt weg, führte zu einem wirtschaftlichen Stillstand und Duisburg wurde von einer Kaufmanns- zu einer Bauernstadt. Durch das Wirken des Mathematikers, Geographen und Philosophen Gerhard Mercator und dem Bau der Universität 1655 wurde Duisburg ein wichtiger Bildungsstandort der damaligen Zeit.
In der Zeit der Industrialisierung wuchs die Stadt zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Europas mit dem größten Binnenhafen der Welt. Den Niedergang von Kohle und Stahl hat Duisburg nur sehr schwer verkraftet. Mittlerweile versuchen die Verantwortlichen wieder, die Ruhrmetropole zu einem Einkaufs- und Erlebnisstandort auszubauen. Der neu gestaltete Innenhafen holt das Leben an das Wasser zurück.
(Bild: Friedhelm Krischer/DIE)
-sos-
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Erstmals äußerte sich Adolf Sauerland am Sonntag im WDR-Fernsehen zu seiner Sicht auf die Loveparade-Tragödie in aller Öffentlichkeit. Der sonst so tough wirkende Duisburger Oberbürgermeister hat tiefe Ringe unter den Augen und seine Aussage, er wache jeden Morgen mit der Hoffnung auf, alles sei nur ein böser Traum gewesen, nimmt man ihm ohne Zögern ab. Ob schuld am Geschehenen oder nicht, Adolf Sauerland wurde nach der Katastrophe am 24. Juli zu einem gebrochenem Mann.
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gesamter ArtikelMit Mahnmalen wird in Duisburg der Opfer der Lovep
Duisburgs Trauer um die Opfer der Loveparade soll nun ein Denkmal gesetzt werden. Neben einer Gedenktafel an der Unglücksstelle selbst, werden Duisburger Bürger gebeten, alle Trauergaben in einen Glaskubus zu sammeln, welcher dann am Innenhafen einen würdigen Platz finden soll. Bis zum 4. September, dann 6 Wochen nach dem Unglück, ist der Tunnel noch für den Verkehr gesperrt.
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Kürzlich rief die rechtspopulistische Partei ProNRW in Duisburg zur Demonstration auf, durch welche die Abwahl des – so Pro NRW – Skandal OB Adolf Sauerland gefordert werden soll. Jetzt meldet sich auch das Duisburger „Netzwerk gegen Rechts“ zu einer Gegendemonstration und gerät damit in Kritik, im Zweifel gegen eine Abwahl des Bürgermeisters zu laufen. Ob das die einzige Kritik bleiben sollte ist allerdings fraglich.
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Kalkül à la OB Sauerland? Zur Abwahl bereit erklärt man sich besonders gerne, wenn man weiß, dass diese ohnehin nicht in die Tat umgesetzt wird. Alles sieht danach aus, dass ein Abwahlverfahren nach dem Duisburger Loveparade-Unglück am Widerstand der CDU – und Grünen - im Stadtrat scheitert. Zum Rücktritt scheint Adolf Sauerland weiterhin nicht bereit. Unterdessen tagt heute der Innenausschuss des Landtags in einer Sondersitzung zum Thema Loveparade.
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Nach wie vor kein Rücktritt, wenigstens aber ein Abwahlverfahren – doch auch diesem will sich Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland nach der Loveparade-Katastrophe erst im Oktober stellen. Viel zu spät, sind die Ratsfraktionen von FDP, SPD, Grünen und Linken sich einig – und wollen eine Sondersitzung des Duisburger Rates einberufen als Startschuss für die Abwahl.
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