Das Immobilien-Management der Stadt Duisburg (IMD) erhält für die energetische Erneuerung der Gustav-Stresemann-Realschule im Stadtteil Beeck einen Zuschuss des Landes von rund 2,2 Millionen Euro. Das teilte Bauminister Oliver Wittke gestern (21. Oktober) mit. Die Gesamtkosten dieser Sanierungsmaßnahme – der Baubeginn ist in 2009 vorgesehen – belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro.
Die geplante Sanierung der Gustav-Stresemann-Realschule und der dazu gehörigen Turnhalle umfasst die energetische Verbesserung der Gebäudehülle, die Erneuerung der Anlagentechnik sowie die Optimierung der Beleuchtung in beiden Gebäuden. So soll die Wärmeversorgung des Gebäudes komplett erneuert und auf Biomasse umgestellt werden. Weiterhin ist vorgesehen, die Lüftungsanlage der Aula zu erneuern und mit einer Wärmerückgewinnung auszustatten sowie die Beleuchtung durch innovative Konzepte zu verbessern. Durch die Sanierung der Gebäudehülle, die Verbesserung der Wärmeverteilung und der Lüftung lässt sich eine Energieeinsparung für Wärme von mindestens 80 Prozent abschätzen. Die Erneuerung der Beleuchtung, der Lüftungsanlagen sowie der Umwälzpumpen dürfte zu einer Einsparung beim Stromverbrauch von mindestens 40 prozent führen. Die Stadt Duisburg spart somit langfristig Betriebskosten, trägt aber auch zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei. So wird der durch das Gebäude verursachte CO2-Ausstoß nach der Sanierung von 262 Tonnen pro Jahr auf etwa 38 Tonnen pro Jahr sinken. Dies entspricht einer CO2-Reduktion von etwa 85 Prozent.
Seitens der Kommunen war die Nachfrage für das Förderprogramm groß: 239 Projekte wurden angemeldet, nur 69 Projekte bewilligt. Uwe Rohde, Geschäftsführer des IMD, freut sich über die Bestätigung des Duisburger Sanierungskonzeptes, welches notwendige Erneuerungsmaßnahmen mit den Zielen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung verknüpft.
Pressemeldung der Stadt Duisburg
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