Wo Rhein und Ruhr sich treffen, liegt mit 1350 ha der größte Binnenhafen der Welt in zentraler Lage mitten im Ruhrgebiet und mitten in Europa.
Bis Anfang des 18. Jahrhunderts gehen seine Wurzeln zurück und spätestens mit Beginn der Industrialisierung zeichnete sich seine Bedeutung beim Umschlag von Kohle, Erz, Eisen und Stahl ab.
Duisport mit 21 Hafenbecken
'Den' Duisburger Hafen in der Einzahl gab es allerdings nie. Der heutige Stadtteil Ruhrort gilt zwar als Keimzelle des heutigen Hafens, doch vielmehr war es in der Anfangszeit ein Nebeneinander von vielen kleinen und konkurrierenden Häfen. Noch heute besteht der sogenannte „Duisport“ aus insgesamt 21 Hafenbecken. Erfolgreich wurden die Total-Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs ebenso überwunden wie die Herausforderungen des Strukturwandels im Revier.
Trimodalität ist Trumpf
Im Duisburger Hafen sind heute rund 250 Firmen ansässig. Etwa 36.000 Arbeitsplätze hängen daran. Mit Fug und Recht kann man von einem hochmodernen, internationalen Logistikzentrum sprechen. Trimodalität lautet das Geheimnis in Duisburg und meint, dass dieser Wirtschaftsstandort auf dreifache Weise erreicht werden kann: mittels Wasserwegen, über Straßen und über Schienen. Immer mehr avanciert der Hafen in Duisburg vom Warenumschlagplatz auch zum beliebten Ausflugsziel – an dem man den gelungenen Strukturwandel bewundern und die runderneute Gastronomielandschaft des Innenhafens erfahren kann.
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