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E-Culture Fair und Konzerte ergänzen das Programm des ISEA2010 Ruhr

E-Culture Fair und Konzerte bei ISEA2010 Ruhr

 
Dortmund , Mo. 23.08.2010, Autor: voßnacke
 

Eine spannende Woche erwartet Dortmund mit der E-Culture Fair und Konzerten im Rahmen der ISEA2010 Ruhr. Dort dreht sich vom 23. bis zum 27. August alles um die elektronische Kunst und Kultur. Bestandteil der Messe sind innovative Produkte aus den Grenzbereichen von Kreativwirtschaft, Forschung, kultureller Bildung und Medienkunst. Bei den 3 Konzerten zeigen internationale Topacts im Bereich der elektronischen Musik und Komposition ihr Können.

Am Montag öffnet die E-Culture Fair in der zweiten Etage des Dortmunder U-Turms, dem Zentrum für Kunst und Kreativität, ihre Türen. Auf dieser Messe, die ein Kooperationsprojekt des ISEA2010 Ruhr ist, dem Symposium für elektronische Kunst, dreht sich alles um die Digitalisierung und Vernetzung von sozialer Kommunikation, Arbeitswelt oder Kulturvermittlung. Diese Aspekte werden zunehmend mit großer Selbstverständlichkeit in den Alltag integriert, denkt man nur an die zahllosen Smartphones, Facebook-Accounts oder Twitter-Walls, die es mittlerweile in Deutschland gibt. Kaum einer kommt drum herum, wenn er auf dem neuesten Stand bleiben möchte.

Und eben der allerneuste Stand kann auf der E-Culture-Fair begutachtet werden. In diesem kommunikativen Labor stellen die verschiedenen Projekte neue Ideen aus, die in unserer schnelllebigen Zeit schon morgen zum Alltäglichen gehören könnten. Die Messe richtet sich sowohl an Professionelle in dem Bereich der elektronischen Kultur, als auch an alle Neugierigen, die sich ein Bild der derzeitigen Entwicklung in der digitalen Kommunikation machen möchten.

Die Konzertwoche im Rahmen des ISEA2010 RUhr

Am Dienstag beginnt die Konzertwoche des ISEA2010 Ruhr mit einer Darbietung zweier Menschen, die bereits den Ton in der Szene der elektronischen Musik angeben. Das ist zum einen der japanische Avantgardist Keiichiro Shibuja und zum anderen die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir. Letztere ist in der deutschen Szene bereits ein fester Begriff. Durch zahlreiche Kooperationen mit Bands und Projekten wie Mùm, Schneider TM oder der amerikanischen Indie-Folkband Animal-Collective und auch eigenen Produktionen konnte die 28-jährige bisher überzeugen.

Am Donnerstag geht es weiter mit einem Konzert des Amerikaners Mudboy, welcher seine mit Ambient-Noise gefüllten Klanglandschaften gern durch visuelle Performances unterstreicht und dem Österreicher Fennesz, der sich vom passionierten Gitarrenspieler hin zur laptopbasierten elektronischen Musik entwickelt hat.

Freitag ist es die Pionierin der elektronischen Musik selbst, die ihre Kompositionen zum Besten gibt. Eliane Radigue, die bereits 78-jährige Französin, war eine der ersten, die das Genre zu einem solchen machte. Zusammen mit den Bassklarinetten-Spielern Carol Robinson und Bruno Martinez, sowie dem Cellisten Charles Curtis, spielt sie ihre Stücke.
 

Weitere Informatione zum Programm finden sich auf www.eculturefair.eu und www.isea2010ruhr.org

 

-de-

 

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