Als einen historischen Tag für die Stadt Hamm bezeichnete Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann den Zuschlag für eine Hochschule. Die Entscheidung der Jury am Freitag, 28. November, in Düsseldorf bekannt gegeben worden: „Mit diesem Zuschlag geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.“
(pm/sw) Das rund 300 Seiten starke Konzept hat die Jury in Düsseldorf anscheinend beeindruckt: Die Stadt Hamm hat den Zuschlag für eine Hochschule bekommen. Das sind gute Neuigkeiten für den Strukturwandel in Hamm. Denn Erfahrungen zeigen, dass eine Hochschule Keimzelle für neue Unternehmen ist - und somit auch für neue und hoch qualifizierte Arbeitsplätze. Das soll vor allem für Hamm gelten, weil an der neuen Hochschule Ingenieure ausgebildet werden sollen, an denen es Deutschland bislang mangelt.
„Vor allem ist es wichtig, dass junge Menschen unsere Stadt nach dem Abitur nicht verlassen müssen, um zu studieren. Das war in den vergangenen Jahrzehnten immer unser Schwachpunkt“, sagt Hunsteger-Petermann.
Zum weiteren Vorgehen erklärte Hunsteger-Petermann, dass noch diesem Jahr ein Gründungsdirektor sowie ein Stellvertreter ernannt werden solle. Zudem stehe mit der Paracelsus-Kaserne ein Standort bereit, auf dem sehr bald studentisches Leben denkbar sei, weil keine großen Umbauten vorgenommen werden müssten: Spätestens im Jahr 2010 könnten die ersten Studenten der neuen Hochschule begrüßt werden: „Zunächst ist heute aber ein Tag der Freude, den wir allesamt genießen dürfen.“
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