Der NRW-Landesverband der Freien Demokratischen Partei (FDP) ist mit etwa 17.000 Mitgliedern der mitgliederstärkste der Liberalen in Deutschland.
Der NRW-Landesverband der Freien Demokratischen Partei (FDP) ist mit etwa 17.000 Mitgliedern der mitgliederstärkste der Liberalen in Deutschland. Die Wähler der FDP in NRW sind – nach politikwissenschaftlichen Erkenntnissen – meist überdurchschnittlich gebildet, verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen und gehören der sogenannten Mittelschicht an. Dies ist eine Konstante im Laufe der letzten Jahrzehnte, mit denen die FDP bei Wahlen immerhin stetig und deutlich mehr als 5 % Stimmanteil erhält.Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelten sich parallel mehrere liberale Gruppierungen in Nordrhein-Westfalen, damals noch britische Besatzungszone. 1947 vereinheitlichten diese sich dann zur FDP. Nachdem man zunächst auf Landesebene in der Opposition verblieb, kam es dann 1954 erstmals zu einer Regierungsbeteiligung im Rahmen einer bürgerlichen Koalition mit der CDU. Kurz darauf wechselt man allerdings die Seiten und 1956 finden sich die Freidemokraten plötzlich in einem sozialliberalen Bündnis mit der SPD wieder. Hier nimmt die oftmals verächtliche Charakterisierung der FDP als Mehrheitsbeschaffer und richtungswechselndes „Zünglein an der Waage“ wohl ihren Anfang. 1962 ist man wieder in Koalition mit der CDU, 1966 dann mit der SPD. Der Wähler honoriert dieses Wechselspiel nicht. Lange Zeit findet sich die FDP deshalb in der Opposition wieder, 1980 kommt sie sogar gar nicht mehr in den Düsseldorfer Landtag – ein Tiefpunkt, von dem aus es nur noch bergauf gehen konnte. Und das tat es! 2005 kommt die FDP wiederum im Verbund mit der CDU für fünf Jahre an die Macht in NRW zurück. Bekannte Namen der nordrhein-wetsfälischen FDP sind unter anderem Willi Weyer, Heinz Lange, Jürgen Möllemann und der derzeitige Landeschef Andreas Pinkwart und Ingo Wolff.Sternstr. 44
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