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Merkliste (0)Man muss schon einiges an Puste investieren, wenn man dieses historische Gebäude erklimmen möchte.
Im 13. Jahrhundert wurde die Burg Blankenstein durch den Grafen Adolf I. von der Mark erbaut. Die Burg selbst verdankt ihre Entstehung einem Mord. Nachdem Friedrich von Isenberg für die Tötung des Kölner Erzbischofs Engelbert von Berg zur Rechenschaft gezogen worden war, wurden die Isenberger Besitzungen unter dem Erzbistum Köln sowie Adolf I. von der Mark aufgeteilt. Zum Schutz der neuen Territorien ließ der märkische Graf 1226/27 auf einem unbewaldeten Felsrücken über der Ruhr − einem „blancken Steyn“ − ein erstes Festes Haus errichten.
Gemeinsam mit der Burg Mark, der Burg Wetter und der Burg Volmarstein war sie eine der vier Hauptburgen der Grafen von der Mark. Ende des 15. Jahrhunderts erhielten die Herzöge von Kleve das Verfügungsrecht über die Grafschaft Mark und damit über die Burg Blankenstein. Während dieser Zeit begann der allmähliche Verfall der Burg. Während des Dreißigjährigen Kriegs führten kriegerische Eroberungen zum weiteren Verfall der Gebäude. Ab 1860 wird die Burg vom Eisenwarenhändler Gustav von Stein als Fabrik benutzt. Im Jahr 1922 erwirbt die Stadt Bochum Burg Blankenstein und beendet die notwendigen Renovierungsarbeiten bis 1971. Seitdem kann der 30 m hohe Turm Bergfried wieder bestiegen werden. Heute sind, neben Bergfried, die Burgkapelle und die Ruinen der alten Befestigungsanlagen eine Besichtigung wert. Im malerischen Burghof locken kulinarische Köstlichkeiten der Gastronomie.
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