Als hätte er die Pläne der Familie Kuchenbäcker für das 20. Jahrhundert bereits geahnt, entwarf der bekannte westfälische Barockbaumeister Johann Konrad Schlaun von 1766-1777 die Bottroper Schlossanlage als Maison de Plaisance (Lustschloss).
Als hätte er die Pläne der Familie Kuchenbäcker für das 20. Jahrhundert bereits geahnt, entwarf der bekannte westfälische Barockbaumeister Johann Konrad Schlaun von 1766-1777 die Bottroper Schlossanlage als Maison de Plaisance (Lustschloss). Die Rede ist vom Wasserschloss Haus Beck, eines der wohl schönsten spätbarocken Baudenkmäler Westfalens, im Bottroper Ortsteil Kirchhellen-Feldhausen.
Im Jahre 1966 erwarb Karl Kuchenbäcker das stark verfallene Schloss und begann mit der Errichtung eines beschaulichen Familienfreizeitparks, unter anderem um die anfallenden Renovierungskosten für die aufwendige Restaurierung zu decken. Bis zum Lustschloss im 18. Jahrhundert und Familienfreizeit im 20. Jahrhundert, findet ein Haus Beck bereits im 15. Jahrhundert Erwähnung. Zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde auf dem Anwesen eine Schnapsfabrik betrieben. Ab 1850 ging es in den Besitz der Adelsfamilie Metternich über. Im Jahre 1958 kaufte das Bergbauunternehmen Hibernia das gesamte Areal mit dem Schlossgebäude.
Seit 1966 führt die Familie Kuchenbäcker die Tradition der französischen Lustschlösser weiter und bietet Freizeitvergnügen für die ganze Familie im spätbarocken Ambiente.
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