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RUHR.2010: Generalprobe für „A 40-Stilleben“ lief bestens

Generalprobe zwei Monate vor dem Großspektakel

 
Freizeit und Kultur / RUHR.2010 , Ruhrgebiet , Mo. 17.05.2010, Autor: voßnacke
 

Gelungene Generalprobe und ein erster Vorgeschmack auf eines der zentralen Highlights des Kulturhauptstadtjahrs – was will man mehr? In der Nacht zu Sonntag probten die Organisatoren und 150 Helfer das „Still-Leben Ruhrschnellweg“ rund zwei Monate vor dem Fest auf mitten auf der Pulsader des Reviers.

© RUHR.2010
© RUHR.2010
 

Nichts weniger als eine logistische Meisterleistung erfordert das Großspektakel am 18. Juli, bei dem die A40 auf 60 Kilometer entlang der Revierstädte Duisburg, Oberhausen, Mülheim, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund gesperrt wird. Hier entsteht die „längste Tafel der Welt“ - ein Boulevard mit rund 20.000 Tischen und über 7000 Gruppen, die sich und ihr Wirken präsentieren. Von Schulen und Kindergärten über Vereine und Kirchengemeinden bis zu ganzen Chören und Orchestern ist alles dabei. Ebenso wie erwartete rund eine Million Besucher.

Probieren geht über...

Dass ein solches Projekt der Superlative nicht einzig am Reißbrett geplant werden kann, versteht sich von selbst. Am Wochenende ging die Generalprobe erfolgreich über die Autobahn-Bühne. In der Nacht zu Sonntag testeten über 150 Helfer auf einem gesperrten Autobahnstück der A46 bei Jüchen den Aufbau von immerhin 400 Tischen und 800 Sitzbänken auf einer Länge von einem Kilometer.

„Es hat sich gezeigt, dass die Planungen auch in der Praxis funktionieren“, resümierte Ralph Kindel, Projektleiter dieses Kulturhauptstadtprojekts, zufrieden. Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, wie die Infrastruktur für das „Still-Leben Ruhrschnellweg“ am Veranstaltungstag best- und schnellstmöglich auf die Strecke gebracht werden kann.

Den 18. Juli vorzumerken, ist Pflicht im Revier

Das Still-Leben soll zum Spiegel der Alltagskultur im Ruhrgebiet avancieren und zur einmaligen Begegnung von Kulturen, Generationen und Nationen. Ein fragloses Muss nicht nur für jeden Ruhrgebietler also, den 18. Juli im Kalender vorzumerken.

-tv-
 

 

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