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Junge Stadt im Ruhrgebiet
Gladbeck blieb lange ein idyllisches von Bauernschaften umgebenes Dörfchen mit unter 3000 Einwohnern und ist auch im Hinblick auf die Entwicklung zum Montanstandort – im Vergleich zum Rest des Reviers – ein Spätstarter. Erst 1878 Kohle wurde gefördert. Dadurch erwachte Gladbeck aber wahrlich aus seinem fast Jahrhunderte andauernden Dornröschen-Schlaf. Auf gleich fünf Zechen betrieb man Bergbau und die Bevölkerung wuchs explosionsartig. 1915 betrug die Einwohnerzahl schon über 50.000. Folge: 1919 erhielt man endlich die langersehnten Stadtrechte.
Auch in Gladbeck brachte die Kohle eine wirtschaftliche Blütephase. Nach 100 Jahren Bergbau war diese aber abrupt „verblüht“. 1971 wird die Schließung der letzten Zeche eingeleitet. Dies traf Gladbeck hart und man fürchtete gar den Rückschritt in fast vergessene, provinzielle Zeiten.
Seither ist in Gladbeck jedoch einiges passiert. Es entstand ein neues Industriegebiet und die Halden wurden begrünt. 600 ha öffentliche Erholungsflächen stehen nun zur Verfügung. Außerdem wurde die Stadt in einem bundesweiten Wettbewerb als besonders kinder- und familienfreundlich ausgezeichnet und darf sich mit dem Titel „sportgerechte Stadt“ schmücken. Sehenswürdigkeiten sind das Wasserschloss Wittringen, das das Museum der Stadt beherbergt, und das Ehrenmal im Wittringer Wald.
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Firmen und Dienstleistungen in Gladbeck
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