(pst) Oberbürgermeister Klaus Wehling – zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der STOAG – unterstrich den gleichermaßen ökonomischen wie ökologischen Nutzen dieser Investition. „Die deutschlandweit größte kommunale Photovoltaikanlage ist nach unseren Recherchen gleichzeitig die zweitgrößte Anlage in NRW überhaupt.“ Sie soll jährlich über 424.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Dies entspricht einer jährlichem CO²-Einsparung von 250 Tonnen oder dem Jahresenergiebedarf von 125 Einfamilienhaushalten.
In diesem Jahr wurde in Oberhausen bei den installierten Photovoltaik-Anlagen bereits die 1.000-KiloWatt-Grenze überschritten. Ende 2007 gab es in der Stadt 120 Anlagen zur Erzeugung von Solarstrom. Besonders rasant war nach Wehlings Worten dabei die Entwicklung der vergangenen beiden Jahre. Die Zahl der Anlagen ist allein 2006 und 2007 um 45 Prozent gestiegen, die Einspeisung ins Netz hat sich dabei fast vervierfacht.
Bereits im März 2005 wurde die Stadt Oberhausen mit dem European Energy Award®, dem Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren für energieeffiziente Kommunen in Europa, ausgezeichnet. Wehling verdeutlichte, dass sich die Stadt Oberhausen auf diesem Gebiet engagiert, weil Umweltschutz nicht vor der eigenen Haustür, sondern im eigenen Haus beginnt.
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