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Einwohner: 193748
Fläche: 160,36 m2
Postleitzahl: 58000 - 58135
Vorwahl: 02331, 02334, 02337, 02304
Kennzeichen: HA
Bürgerinfo
Hagen
Hagen im südöstlichen Revier ist eine der Regionen im Ruhrgebiet, deren Wurzeln bis in die früheste Steinzeit zurückreichen. Doch erst 1746 wird Hagen zur Stadt erhoben – mit damals ganzen 670 Einwohnern. Während der Kaiserzeit entwickelt sich das beschauliche Landstädtchen, auf dessen Stadtgebiet vier Flüsse – Ennepe, Lenne, Volme und Ruhr – ihren Lauf haben, zum ausgeprägten Industriestandort. Hagen wird das aufblühende Zentrum südlich der Ruhr und 1928 zur Großstadt.
Aufblühendes Zentrum im Süden der Ruhr
Vor allem die Stahlindustrie findet hier ihre Heimat. Dies endet abrupt mit Beginn der Stahlkrise Anfang der 1970er-Jahre. Der Niedergang der Schwerindustrie ist besiegelt, Hütten- und Gussstahlwerke stehen vor dem Aus. In dieser Not kommt eine geographische Neugliederung im Hagener Raum gerade recht. 1975 werden Limburg und Hohenlimburg in Hagen integriert, die Stadt durchbricht die 200.000 Einwohner-Marke und profitiert von den bis dato noch zeitgemäßeren Industrien in den Erweiterungsgebieten.
Bekannt für die Fernuniversität Hagen
Hagen konnte sich so im Strukturwandel recht gut behaupten. Heute ist Hagen nicht zuletzt Bildungsstandort. Die Stadt beherbergt die Fernuniversität Hagen, die einzige staatliche Fernuniversität und die größte Universität Deutschlands – mit über 60.000 Studenten. Für den Einzelhandel wurde vor einigen Jahren das Einkaufszentrum Volmegalerie eröffnet. Einen Besuch lohnt auch das Freilichtmuseum – dort lassen rund 60 historische Handwerksbetriebe längst vergessene Industrietechniken wieder aufleben. Hagen scheint zudem sehr „musikalisch“ zu sein: Zu den berühmtesten Töchtern und Söhnen der Stadt zählen Nena, die Gruppe Extrabreit sowie die Schwestern Annette Humpe (Ich & Ich) und Inga Humpe (2raumwohnung).