Die Hertener Löwen sind nach einer höchst wechselvollen jüngeren Vergangenheit wieder auf dem besten Weg nach oben.
Vor über 25 Jahren wurde der TuS Herten aus der Taufe gehoben, dessen Basketballteam durchaus erfolgreich in der 1. und 2. Basketballbundesliga mitmischte. In den Jahren 1990 und 1991 sowie von 1995-1997 spielte man in der höchsten Spielklasse des deutschen Basketballs. Der TuS Herten mutierte zu den sog. RuhrDevils und ging ein weiteres Jahr in der BBL auf Körbejagd – gar verbunden mit einem Umzug in die über 10.000 Zuschauer fassende Arena Oberhausen als neuer Heimspielstätte.
Unheilvolle Zeiten als RuhrDevils
Doch dem neuen Verein haftete immer der Ruf eines „Retorten-Clubs“ an. Schlimmer jedoch: Er lebte offenkundig auch kräftig über seine Verhältnisse, denn im Februar 1998 meldeten die „teuflischen“ Hertener plötzlich Konkurs an. Durch sportlichen Misserfolg und geringe Zuschauerzahlen geriet man schnell in diese wirtschaftliche Bredouille. Eine unheilvolle Zeit in Herten!
Kontinuierlicher Weg zurück nach oben...
Quasi aus der Konkursmasse heraus gründeten einige Engagierte einen neuen, reinen Basketball-Club, der die RuhrDevils vergessen machen sollte: die heutigen Hertener Löwen. Doch man musste wieder ganz unten anfangen und beschritt einen mühsamen, aber kontinuierlichen Weg zurück nach oben. Von der Oberliga 1998 stiegen die Löwen innerhalb weniger Jahre in die 2. und 1. Regionalliga auf. 2005 konnten sie die Regionalliga-Meisterschaft feiern – und damit den ersehnten Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord. Diese wurde im Jahre 2007 strukturell reformiert und in die zweigeteilte Pro A und Pro B-Liga aufgeteilt. Seitdem sind die Hertener Löwen in der neu-formierten Pro B-Liga mit von der Partie, haben heute über 360 Mitglieder und eines ist klar: Die Löwen brüllen wieder...!
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