Am jetzigen Donnerstag läuft das freiwillige Übernahmeangebot aus, bei dem der spanische Bauriese neun eigene Aktien für fünf Werpapiere Hochtiefs bot. Am Ende steht die ACS-Beteiligung an Hochtief damit bereits bei 33,49 Prozent.
Ein Drittel von Hochtief gehört schon ACS
Eine satte Zahl also, mit der sich schon manche Hochtief-Hauptversammlung dominieren lässt. Wichtiger für ACS aber ist der Sprung über die 30%-Schwelle, mit dem man nach deutschem Aktienrecht peu à peu weitere Aktien nachkaufen kann, ohne ein neuerliches Pflichtangebot vorzulegen. Erklärstes Ziel der Spanier ist nach wie vor, die Aktienmehrheit von 50 % zu knacken und die „feindliche“ Übernahme komplett zu machen.
Hochtiefs Zukunft ist damit ungewiss. Nicht wenige befürchten, dass sich ACS mit Hochtief lediglich sanieren will – eine Zerschlagung des Essener Konzerns und der Verlust vieler Arbeitsplätze bleiben nicht ausgeschlossen.
-tv-
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