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Am 21. September öffnen religiöse Zentren ihre Pforten für Interessierte - Nightprayer, ein Projekt der RUHR.2010

Nightprayer - Religionen der Metropole Ruhr

 
Ruhrgebiet , Mo. 20.09.2010, Autor: Ernst
 

Wie vielseitig das Ruhrgebiet ist, wird uns seit dem Beginn des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 immer wieder gezeigt. Aber nicht nur im kulturellen Bereich, sondern auch in religiösen Belangen hat der Pott jede Menge zu bieten. Beim Festival „Nightprayer“ öffnen am 21. September neun religiöse Einrichtungen ihre Pforten und zeigen, welch Lebendigkeit dahinter herrscht. Zentren wie die serbisch-orthodoxe Gemeinde in Dortmund, der Pauenhof Dharmasala oder auch der Essener Dom präsentieren sich mit religionstypischen Zeremonien und Konzerten.

Wissen Sie was eine Cem ist? Oder haben Sie schon mal an einer serbisch-russisch-bulgarischen Vesper teilgenommen? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Eine gute Gelegenheit bietet das RUHR.2010 Projekt „Nightprayer“ mit seinen neun teilnehmenden Religionsstätten. Mit dabei sind neben dem Essener Dom, der St. Vinzentius Kirche in Bochum und der Gelsenkirchener Synagoge auch der Sri Kamadschi Ampal Tempel in Hamm, die griechisch-orthodoxe Hl. Dimitrios Kirche Essen, die DITIB Moschee in Duisburg, die serbisch-orthodoxe Gemeinde Dortmunds, der Pauenhof Dharmasala in Sonsbeck und das Alevitische Kulturzentrum in Bergkamen.

In allen neun Einrichtungen werden teilweise schon am frühen Nachmittag offene Messen, Zeremonien und Rituale vollzogen, die dem Besucher nicht nur die Religion nahe bringen, sondern auch Vorurteile und Kontaktängste abbauen sollen. In einigen Zentren gibt es darüber hinaus ebenfalls Vorträge über die Religion wie zum Beispiel im Alevitischen Kulturzentrum.

Am Abend finden zur jeweiligen Religion und deren Kulturkreis passend Konzerte statt. Im Essener Dom wird das Konzert „Klang Raum“ mit Werken von Mendelssohn, Purcell und Victoria präsentiert, in der serbisch-orthodoxen Gemeinde spielen Divna Ljubojevic und der Kammerchor „Melodi“. Im Sri Kamadschi Ampal Tempel werden vier Künstler traditionell hinduistische Klänge produzieren.

 

Weitere Informationen zu den Terminen finden sich auf der Nightprayer-Projektseite

 

-de-

 

 

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