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Einwohner: 39200
Fläche: 63,2 m2
Postleitzahl: 47475 -
Vorwahl: 02842
Kennzeichen: WES
Wetter: Mittwoch 23.05.2012 |
Donnerstag |
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18°CRegen |
29 ° 15 °
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25 ° 13 °
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26 ° 13 °
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Kamp-Lintfort findet sich in der niederrheinischen Tiefebene und damit im Nordwesten des Reviers. Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es zwei historische Wurzeln der Stadt: Kamp und Lintfort, die erst 1934 zur Großgemeinde fusionierten. Die Namensbezeichnung Kamp kommt vom lateinischen „campus“, was einfach „Feld“ bedeutet, und Lintfort heißt soviel wie "Saum des Moors". Dies geht darauf zurück, dass die Stadtursprünge von einer Sumpf- und Moorlandschaft begleitet waren.
Erstes Zisterzienser-Kloster auf deutschem Grund
Schlüsselereignis in der Stadtentwicklung war 1123 die Gründung des allerersten Zisterzienserklosters, das überhaupt auf deutschem Boden bestand – und auf dem Camper Berg erbaut wurde. Lange galt das Kloster Kamp als eine der bedeutendsten Kunst- und Kulturstätten am Niederrhein. Heute dient es nicht nur als Kulturzentrum und Museum, sondern ist mit seinen weitläufigen, barocken Außenanlagen – auch „Sanssouci des Niederrhein“ genannt – Wahr- und Markenzeichen von Kamp-Lintfort.
Bergwerk West
In Lintfort hingegen wurde nicht das Klosterleben, sondern harte Arbeit „unter Tage“ großgeschrieben. Dank des Bergbaus hier stieg die Zahl der Einwohner auf Kamper und Lintforter Gebiet zwischen 1906 und 1930 von fast 4000 auf über 22.000 an. 1934 wurden Kamp und Lintfort zur Großgemeinde verschmolzen und erhielten 1950 den Status einer Stadt. Das Bergwerk West ist bis heute die industrielle Keimzelle Kamp-Lintforts. 3500 Mitarbeiter fördern immer noch drei Millionen Tonnen Kohle im Jahr. Der Standort wird mit der Einstellung des subventionierten Steinkohlebergbaus jedoch wohl nicht weiter betrieben werden.