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Karl Ernst Osthaus Museum

Kunst und Leben im Einklang

 
 

Wäre es nach den Wünschen des Museumsgründers, Mäzens und Kulturvermittlers Karl Ernst Osthaus gegangen, würden alle Kunstinteressierten das bekannte Essener Folkwang Museum nicht in Essen, sondern in der Stadt Hagen finden

© Tobias Roch
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© Achim Kukulies
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© Willy Moll
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Wäre es nach den Wünschen des Museumsgründers, Mäzens und Kulturvermittlers Karl Ernst Osthaus gegangen, würden alle Kunstinteressierten das bekannte Essener Folkwang Museum nicht in Essen, sondern in der Stadt Hagen finden. Ursprünglich hatte Karl Ernst Osthaus das Museum Folkwang im Jahre 1902 in Hagen eröffnet.

Für Osthaus war die Konzeption des Hagener Museums eine große kulturhistorische Herausforderung, die stark mit dem Folkwang-Gedanken verbunden war. Osthaus verfolgte den Gedanken, dass Kunst und Leben miteinander versöhnbar seien. Sein Plan: die Konzeption eines Museums als Museum der Weltkulturen. Gemeinsam mit dem Architekten Henry van der Velde, realisierte er zwischen 1906 und 1908 auch die bekannte Künstlerkolonie Hohenhagen und das Wohnhaus Hohenhof. Als Osthaus jedoch 1921 im Alter von sechsundvierzig Jahren verstarb, verkauften die Erben den gesamten Museumsbestand an die Stadt Essen, die dort das Museum Folkwang gründete. Die Sammlungen des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe wurden ebenfalls verkauft und gelangten in den Besitz des Kaiser-Wilhelm-Museums-Krefeld.

Gegenwärtig stehen im Osthaus Museum umfangreiche Umbauarbeiten zur Erweiterung des Museums an. Gemeinsam mit dem neu gebauten Emil Schumacher Museum wird das Hagener Museum voraussichtlich bis August 2009 geschlossen und dann feierlich wieder eröffnet.

Das Hagener Osthaus Museum präsentiert nach der Neu-Eröffnung des renovierten und erweiterten Gebäudes seine bedeutende Sammlung internationaler moderner und zeitgenössischer Kunst auf neue Weise. Es bietet seinen Besuchern intensive Begegnungen mit künstlerischen Ausdrucksformen: von der klassischen Moderne, insbesondere mit Hauptwerken des deutschen Expressionismus, über die emotional-gestischen Farbarbeiten des bekannten Hagener Malers Emil Schumacher und seiner Zeitgenossen bis hin zu zeitgenössischen Positionen in Form von Medienkunst und Installationen.

 

Kontakt

Hochstr. 73

58042 Hagen

+49(0)2331 2073129

+49(0)2331 207402

osthausmuseum@stadt-hagen.de

http://www.osthausmuseum.de/keom.html

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