(pst) Die große Satellitenschüssel auf dem Hof der Ernst-Barlach-Gesamtschule kündigte es an: Live-Satellitenbilder wurden den Mädchen und Jungen aus vier Klassen der 7. und 8. Jahrgangsstufen gezeigt. Darauf zu erkennen waren die Auswirkungen des Klimawandels. Am Beispiel des Wetters und der Entstehung von Hoch- und Tiefdruckgebieten wurden Bilder aus allen Kontinenten genauer unter die Lupe genommen.
Die Gletscherschmelze, Auswirkungen von Brandrodungen und des zunehmenden Soja-Anbaus oder die Ausweitung von Wüstengebieten wurden bei der Gegenüberstellung von Archivbildern und tagesaktuellen Aufnahmen aus dem All gut nachvollziehbar. „Die German-watch-Klimaexpedition wurde für uns im Zuge der Klimakampagne ‚Heiße Zeiten – Nimm das Klima in die Hand’ durch das Agenda-Büro der Stadt gebucht“, erklärt Bettina Röttger, die Agenda-Beauftragte der Schule.
Markus Teidelt, Fachlehrer für den Bereich Gesellschaftslehre, nahm die Idee gerne auf. Passend zum Internationalen Klimaaktionstag ergänzt diese Veranstaltung die Unterrichtsreihe der Mittelstufe. Im städtischen Agenda-Koordinierungsbüro wird daran gearbeitet, dass sich weitere Schulen und Jugendgruppen an der Klimakampagne beteiligen. Weitere Informationen gibt es bei Lucie-Maria Rodemann, Tele-fon 0 20 64 / 66 550, oder unter
www.heisse-zeiten.org.
Die Trackback URL zu diesem Artikel ist:
http://www.ruhrportal.de/klimawandel-beleg-durch-satellitenbilder.html