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Es ist eine langlebige und gut funktionierende Ehe, die in der Theaterszene zu einer festen Institution geworden ist. Die Theaterehe zwischen Düsseldorf und Duisburg begann bereits im Jahre 1887. Seit dieser Zeit fanden in der Duisburger Tonhalle am König-Heinrich-Platz Theateraufführungen statt, die vom Düsseldorfer Stadttheater übernommen wurden.
Erbaut wurde das Theater Duisburg im Jahre 1912. Gerade erst zwei Jahre alt musste sich das neu gegründete Haus bereits den Folgen des Kriegsausbruchs erwehren. Pläne, ein eigenes Ensemble aufzubauen, wurden vereitelt. Auch die Theatergemeinschaft mit Düsseldorf steht 1920 vor ihrem Ende. Die Stadt Bochum wird mit Gründung der Duisburger Oper, am 25. September 1921, neuer Partner und unter der Generalintendanz von Saladin Schmitt findet ein reger künstlerischer Austausch zwischen beiden Häusern statt.
Nach einer äußerst wechselvollen Geschichte und den Kriegszerstörungen während des Zweiten Weltkriegs, beginnt für das Duisburger Theater am 1. Oktober 1950 eine neue Episode in der Theatergeschichte. Mit Lessings „Emilia Galotti“ feiert das Theater Duisburg seine feierliche Wiedereröffnung und läutet eine sehr erfolgreiche Spielzeit-Ära ein. Ein neuer Vertrag mit der Stadt Düsseldorf über die Bildung der Deutschen Oper am Rhein, der die neuerliche Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg besiegelt, verleiht der Deutschen Oper am Rhein ein internationales künstlerisches Renommee.
Seit 1977 finden darüber hinaus jährlich die so genannten „Duisburger Akzente“ statt, die sich mittlerweile zu einem der bedeutendsten Kulturfestivals Deutschlands entwickelt haben. Hier sind die großen deutschsprachigen Schauspielhäuser mit herausragenden Produktionen in Duisburg vertreten. Mit der Reihe „Meisterkonzerte“ empfehlen sich die Duisburger Philharmoniker den Liebhabern der ernsten Musik. Ob Oper, Ballett, Musical oder Operette – die Deutsche Oper am Rhein präsentiert dies alles auf höchstem kuklturellen Niveau.
-gala-