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Ruhrgebiet, 13. Juli 2010
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Lange hatte man auf ein wenig Abkühlung des tropischen Klimas nicht nur in den Großstädten des Ruhrgebiets gewartet. Dass diese dann aber so – im Wortsinnne – blitzartig und in Form eines horrenden Unwetters über den Westen NRWs hereinbrach, bescherte ein Chaos auf allen Ebenen. Vor allem Bahnreisende an Rhein und Ruhr hatten an Zugausfällen oder stundenlangen Verspätungen zu leiden.
Als das plötzlich hereinbrechende Sturmtief am Montagnachmittag über das Revier hinweggefegt war, wurde erst das volle Ausmaß des Unwetters sichtbar: Allüberall herabgefallene Äste und auch Dachziegel, ganze umgestürzte Bäume, beschädigte Autos und Blitzeinschläge. Hoher Sachschaden also, aber auch zahlreiche Verletzte und gar eine Tote in Köln.
Stillstand bei der Bahn nach dem Unwetter
Voll erwischt hat es auch auch die Deutsche Bahn: Gekappte Oberleitungen, gestürzte Masten, blockierte Strecken. Nahezu der gesamte Nahverkehr bestehend aus S-Bahnen und Regionalzügen war bis in den Abend lahmgelegt. Zwischen Dortmund, Essen, Mülheim, Duisburg und Oberhausen ging fast nichts mehr. Die zahlreichen Pendler im Feierabendverkehr mussten sich wohl oder übel mit langen Wartezeiten abfinden oder den Nach-Hause-Weg der etwas anderen Art einschlagen: als langwierige Odyssee quer durchs Revier mit Bussen und Stadtbahnen.
Auch heute noch sind Verspätungen und Zugausfälle an der Tagesordnung. Von Normalität also noch keine Spur am Tag Eins nach Sturmtief „Norina“.
-tv-
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