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Unna in Förderwettbewerb der Landesregierung ausgewählt

Lichtkonzept für die Innenstadt überzeugt

 
Wirtschaft und Politik , Unna , Fr. 19.09.2008, Autor: michi
 
Stadt Unna. Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium informierte die Kreisstadt Unna darüber, dass ein Beitrag aus Unna in dem von der Landesregierung ausgeschriebenen Wettbewerb „Standort Innenstadt.NRW“ ausgewählt wurde.

Gesucht wurden vom Land die besten Ideen für die Innenstädte im Ruhrgebiet. Ziel der Landesregierung war es die Region auch als lebenswerten, intakten Standort für Wirtschaft und Handel zu präsentieren. Dazu gehören vor allem erlebbare Innenstädte, denn sie sind in den Augen die Visitenkarten der Kommunen. Die Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets waren deshalb aufgerufen, ihre Innenstadtlagen attraktiver zu gestalten. Durch das Zusammenspiel von Handel, Dienstleistung, öffentlichem Leben, Wohnen, Bildung, Kunst, Kultur und Freizeit sollen neue Impulse für Urbanität und Kreativität entstehen. Dafür wurde der Wettbewerb "Standort Innenstadt.NRW" gestartet. Ziel des Wettbewerbs war es Maßnahmen zur nachhaltigen Stärkung der Innenstädte als Handelsstandorte in den Städten zu initiieren, zu begleiten und zu fördern.

Die Kreisstadt Unna hatte sich mit dem Wettbewerbsbeitrag "Stadt.Licht.Atmosphäre" beteiligt. Grundidee war dabei das Thema „Licht“ durch Stärkung und Ausbau weiter als Motor für Stadt- und Innenstadtentwicklung nutzbar zu machen. Die Innenstadt soll als Kulturstadt mit klaren historischen Bezügen, regionaler Identität, bürgernaher Atmosphäre und internationalem Lichtkunst-Anspruch in Szene gesetzt werden. 2007 hatet die Stadt deshalb durch die Arbeitsgemeinschaft d-plan / Batz (Hamburg) ein Lichtkonzept für die Innenstadt erarbeiten lassen. Um eine in sich schlüssige neue atmosphärische Lichtwirkung zu erzielen, sollen dabei alle Komponenten der Lichterzeugung und –-wirkung wie Straßenbeleuchtung, Fassadenbeleuchtung, Werbeanlagen und Schaufensterbeleuchtungen einbezogen werden.

Der jetzt vom Land ausgezeichnete Unnaer Wettbewerbsbeitrag bezieht sich auf den ersten Umsetzungsraum des Lichtkonzeptes in einem wesentlichen räumlichen Teilbereich: der Ost-West-Achse der Innenstadt.
Er umfasst den Bereich von der Lindenbrauerei über die Fußgängerzone Massener Straße zum Marktplatz und weiter bis zur Fußgängerzone Wasserstraße.

Inzwischen hat eine unabhängige Jury des Landes alle Wettbewerbsideen geprüft und den Unnaer Beitrag dem Land für eine Förderung vorgeschlagen. In weiteren Gesprächen mit der Bezirksregierung Arnberg sollen jetzt Fördermodalitäten geklärt werden. Anschließend soll die Konzeption umfassend öffentlich bekannt gemacht werden. Die Verwaltung will dabei gerade auch speziell auf die Eigentümer und Geschäftsleute in der Innenstadt zugehen.
 

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