Musik ist fest im Alltag der Christy-Brown-Schule integiert: Das weiß jeder, der die Cheerleader-Gruppe der Förderschule schon einmal in Aktion gesehen hat. Jetzt soll der musikalische Bereich noch weiter gefördert werden. Das soll mithilfe des Programms „Jedem Kind ein Instrument“ – kurz JeKI – gewährleistet werden.
„Jedem Kind ein Instrument“ geht in eine neue Phase und arbeitet jetzt erstmals mit Förderschulen zusammen. Erster Kooperationspartner wird die Christy-Brown-Schule sein: In einem Pilotprojekt werden 28 Kinder mit körperlichen oder motorischen Einschränkungen von einer speziell geschulten Lehrerin der Musikschule Herten unterrichtet.
Getreu dem JeKI-Motto, müsse jedes Kind die Chance haben, ein Instrument zu erlernen, macht Musikschulleiterin Sabine Fiebig deutlich. Sie ist sicher, dass sich bei jedem Christy-Brown-Schüler ein individueller Zugang zur Musik finden lässt. „Diese Erfahrung sensibilisiert auch im alltäglichen Unterricht mit anderen Kindern.“
Zwei weitere Schulen mit dabei
Lehrerin der 28 Kinder wird Petra Vogt sein, die über zwei Jahre eine Zusatzausbildung für den Musikunterricht mit behinderten Kindern absolviert hat. Seit einigen Wochen bringt sie den Christy-Brown-Schülern nun den Umgang mit Instrumenten bei. „Wir haben bereits ein erstes Lied mit den Kindern einstudiert. Die Kinder sind total begeistert.“
Die Christy-Brown-Schule in Herten ist eine Schule für Körperbehinderte in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe LWL. Das Projekt läuft für eineinhalb Jahre. Neben der Christy-Brown-Schule sind auch die Max-Wittmann-Schule in Dortmund und die Rheinische-Förderschule in Essen an dem Pilotprojekt beteiligt.
-pm/sw-
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