Bald wissen die Bürger der Stadt Moers ganz genau, wieviel Energie ihre Gebäude verbrauchen und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Bis zum 30. Juni müssen für etwa 50 städtischen Bauwerke, die nicht zu Wohngebäuden zählen und über 1.000 Quadratmeter Nutzfläche haben, Energieausweise öffentlich ausgehängt werden. Das „zentrale gebäude management“ der Stadt (zgm) und die „Projektgesellschaft Schulsanierung Moers mbH“ (PRO:SA) arbeiten derzeit mit Hochdruck daran.
Den ersten Energieausweis hat die gerade sanierte Uhrschule in Meerbeck erhalten. „Die Energiebilanz sieht hier hervorragend aus“, berichtet Heinz-A. Janßen, Geschäftsführer der PRO:SA und Betriebsleiter des zgm. „Wir haben die Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2007 bei Weitem unterschritten. Es werden sogar die Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung `EnEV 2009`, die erst im Herbst in Kraft tritt, annähernd erreicht.“ Dieses Ergebnis ist auf die Kombination unterschiedlicher Maßnahmen, wie Wärmedämmung, energieeffiziente Beleuchtung und umweltfreundliche Fernwärme zurückzuführen.
Die nächsten Energieausweise wird es für weitere sanierte Schulen geben, zum Beispiel für die Dorsterfeldschule in Kapellen. „Mit Hilfe des Ausweises erkennen wir, wo wir energetisch in Moers stehen und was wir tun müssen“, erläutert Gerhard Tomberg, Leiter des Energiemanagements beim zgm. „Bei Sanierungen berücksichtigen wir die EnEV selbstverständlich automatisch. „Insgesamt sind wir bei den städtischen Gebäuden energetisch auf dem richtigen Weg, auch wenn wir natürlich noch etwas tun müssen - und können“, so Janßen abschließend.
pst
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