Rechtzeitig zum Kulturhauptstadtjahr 2010 verknüpft die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) 27 Attraktionen im Mülheimer Stadtgebiet zu einem außergewöhnlichen Projekt - den Mülheimer Ruhrperlen. Berücksichtigt werden bei der Realisierung dieses "sanften" Tourismuskonzeptes für Radfahrer und Wanderer die Bereiche Ruhrnatur, Industriegeschichte und Kultur, deren Sehenswürdigkeiten auf drei touristischen Themenrouten - den Perlenketten - aufgereiht sind. Möglich wird das Projekt dank der Unterstützung von Erivan Haub, Chairman der Unternehmensgruppe Tengelmann.
Zu den drei Routen - alle nahe der Ruhr - gehören:
Route 1: Perlen der Ruhrnatur
Auf dieser 17 km langen Route wird das "andere Gesicht" einer Ruhrgebietsstadt präsentiert. Die Besucher erleben das herrliche grüne Ruhrtal. Fünf außergewöhnliche Landschaftsinszenierungen werden im Rahmen der Ruhrperlen außerdem neu entstehen.
Route 2: Perlen der Industriegeschichte
Hier geht es zu den Wurzeln der wirtschaftlichen Entwicklung Mülheims und zu den baulichen Zeugen des industriellen Aufstiegs der Stadt auf einer 16 km langen Strecke.
Route 3: Perlen der Kultur
Die Museumsmeile wird hier auf 16 Kilometern mit weiteren kulturell bedeutsamen Orten Mülheims verknüpft.
An fünf sogenannten Knotenpunkten, die unter allen drei Themenroutenaspekten betrachtet werden können, haben die Besucher die Möglichkeit, zu einer anderen "Perlenkette" zu wechseln. Die Streckenorientierung ist durchgehend übersichtlich gestaltet und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Sogenannte "Ruhrperlen-Haltestellen" weisen auf die jeweiligen Attraktionen hin. Ein hochmodernes GPS-gesteuertes PDA-Gerät (Personal Digital Assistant) mit Audioguide und Streckenrallye bietet weitere interessante Hinweise und Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten sowie die Möglichkeit, multimedial auf den Strecken zu navigieren. Bei der großräumigen Erkundungstour steht schließlich auch ein flächendeckendes Leihfahrradsystem zur Verfügung.
Eine spezielle Rallye wird für Kinder bzw. Schülerinnen und Schüler, die den behutsamen Umgang mit der Natur lernen sollen, entwickelt - was auch Erivan Haub sehr begrüßt: "Umwelt- und Naturschutz haben in der Unternehmensgruppe Tengelmann seit mehr als 40 Jahren Tradition. Deshalb fühlen wir uns als Mülheimer Unternehmen dem Konzept der Mülheimer Ruhrperlen besonders verbunden. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass auch junge Menschen dazu motiviert werden, die Attraktionen unserer Stadt auf aktive, naturnahe Weise zu erleben".
Zu den fünf geplanten Landschaftsinszenierungen auf Route 1, den Perlen der Ruhrnatur, gehört der Auenblick, eine sogenannte Schrottbank im MüGa-Park, die Bank der Generationen auf der Schleuseninsel, Baumbänke in Witthausbusch sowie ein "Landschaftsrahmen" im Schlosspark Styrum.
pm/eRe