Der Vorsitzende des örtlichen Naturschutzverbandes „OAS“, Bruno Gasthaus, war zufrieden: In einem Vortrag erklärte er die positiven Auswirkungen eines Mehrgenerationswalds und wies auf die gute Vogelpflege der Gemeinde hin. Damit das so bleibt, reif er zu mehr Engagement auf.
Der Vorsitzende des örtlichen Naturschutzverbandes „OAS“, Bruno Gasthaus, lobte während seines Vortrags die ökologische Maßnahme „Dassendaler Weg“: Dort haben im Totholz Insekten und anderen gefährdeten Arten einen neuen Platz gefunden. Die Belichtung der Böschungen habe sich außerdem positiv für die Pflanzenwelt und damit auch für die Erosionsvermeidung ausgewirkt.
Gasthaus erläuterte auch die Vogelpflege im Bereich des Friedhofes und des Forsthauses Hasenackers, die Pflege der Kommunalen Regenrückhaltebecken, Schneidemaßnahmen an Kopfbäumen und vielen anderen Maßnahmen. Das Sonsbeck eine sehr hohe Bestandsdichte an „Zwergfledermäusen“ hat, war schon länger bekannt, jetzt wurde aber bei der Nistkastenreinigung weitere Arten entdeckt u.a. Abendsegler und braunes Langohr. RVR, OAS und die Gemeinde Sonsbeck bemühen sich seit Jahren auf der alten rekultivierten Militäranlage Op de Hövel ein Refugium für Fledermäuse, Amphibien und andere seltenen Tiere zu bewahren.
Wer sich aktiv in der Natur und bei der Vereinsarbeit engagieren möchte kann sich bei Bruno Gasthaus in Sonsbeck melden. Auch eine Kindergruppe und ein Schulgarten werden betreut.
-pm/sw-
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