Therapeuten, Mitarbeiter von Jugendämtern, Kinder- und andere Fachärzte, Lehrer und Erzieher sowie andere Experten, die von sexuellem Missbrauch Betroffenen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen möchten, können ihre Kontaktdaten noch bis Ende September an den Fachbereich Soziales und Gesundheit des Ennepe-Ruhr-Kreises übermitteln. In Zusammenarbeit mit den pro-familia-Beratungsstellen in Gevelsberg und Witten sowie der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd arbeitet die Kreisverwaltung momentan an einer aktualisierten Neuauflage des Beratungsführers "Sexueller Missbrauch".
Wie die inzwischen vergriffene erste Auflage soll auch die Neuauflage von Fachleuten und Betroffenen als Nachschlagewerk verwendet werden können. Sie soll unter anderem die Kontaktdaten von Ärzten, Therapeuten, Beratungsstellen und Behörden enthalten. Neben den Adressen sind Informationen darüber geplant, wo sexueller Missbrauch beginnt und was die Folgen sein können, wie mit einem Verdacht umgegangen werden sollte und wie vorgebeugt werden kann. Auch Hinweise dazu, was Opfer und Täter bei einer Anzeige erwartet und wie die rechtlichen Bestimmungen in einem Strafverfahren sind, sollen nicht fehlen. Geplant ist eine Auflage von 3.000 Exemplaren, sie soll bis Ende des Jahres gedruckt sein.
Wer im neuen Beratungsführer als Ansprechpartner berücksichtigt werden möchte, wendet sich an die Kreisverwaltung, Ansprechpartnerin ist Claudia Pollmann, Telefon 02336/93 2432.
Ort (Stadt)
Ennepe-Ruhr-Kreis
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