Startseite/ Opel in Bochum: Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten
Merkliste (0)Während für das Opel-Werk in Antwerpen seit gestern keinerlei Hoffnung mehr besteht und dort insgesamt 2.500 Arbeitsplätze nach der Produktionseinstellung am Jahresende verloren gehen, sieht die Welt in Bochum noch anders aus: Hier sollen zwar auch bis Jahresende 650 Stellen wegfallen, doch eventuell bleibt die gefährdete Getriebeproduktion doch in Bochum – zumindest vorerst.
Eigentlich sollte die gesamte Bochumer Opel-Getriebeproduktion bis 2011 nach Österreich verlagert werden. Dies würde insgesamt rund 450 Stellen der Bochumer Opelaner betreffen. Doch nun scheint die Verlagerung – zumindest vorübergehend – vom Tisch, da Engpässe im österreichischen Werk auftreten. „Bei uns werden damit wohl länger mehr Getriebe gebaut, als bislang geplant“, freut sich Betriebsratschef Rainer Einenkel in den „Ruhrnachrichten“ - und mit ihm etwa 100 Opelaner, die dadurch erst einmal ihre Jobs behalten.
Dennoch steht der Gesamtplan von Opel-Manager Nick Reilly, dass bis Jahresende 650 Mitarbeiter in Bochum die Segel streichen sollen. Da wird noch einiges an Überzeugungsarbeit fällig, denn bisher konnten nur 145 Opelaner in Bochum dafür gewonnen werden, ihren Job gegen eine Abfindung aufzugeben.
Insgesamt streicht Autobauer streicht europaweit 8000 der 48.000 Arbeitsplätze, in Bochum sollen bis Ende 2011 rund 1800 der fast 6000 Stellen abgebaut werden.
-tv-
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