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Einwohner: 99598
Fläche: 72,4 m2
Postleitzahl: 58401 - 58456
Vorwahl: 02302, 02324
Kennzeichen: EN
Wetter: Donnerstag 24.05.2012 |
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Im südlichen Ruhrgebiet, am Übergang zum unteren Sauerland, liegt Witten, allgemein als Wiege des Ruhrbergbaus und damit Keimzelle des Ruhrgebietes bekannt. Die ersten Steinkohlegrabungen werden auf das Jahr 1000 terminiert. 851 wurde der heutige Stadtteil Herbede erstmalig urkundlich erwähnt. Witten selbst findet 1214 in Verbindung mit dem Geistlichen „Antonius, decanius in Wittene“ urkundliche Beachtung.
Von der Wiege des Ruhrbergbaus und der Bedeutung von Fachwerkhäusern
1976 schließt mit der Zeche Egbert in Kämpen die letzte westdeutsche Kleinzeche und besiegelt so das Aus der Kohleförderung in Witten. Ein weiterer tiefer Einschnitt in das Stadtbild ist der Abriss eines der charakteristischen Fachwerkhäuser des Oberdorfes im Jahr 2006. Diese Gebäude prägten Jahrhunderte lang das Stadtbild. Nachdem während des Zweiten Weltkrieges die meisten Fachwerkhäuser zerstört wurden, existieren im Wittener Stadtgebiet lediglich noch drei Fachwerkgebäude, die alle unter Denkmalschutz stehen.
Universität Witten/Herdecke macht Witten zum Bildungsstandort
1983 eröffnet die Universität Witten/ Herdecke als erste deutsche Privat-Universität und legt den Grundstein für den Bildungsstandort Witten. Die beinahe Großstadt, die Einwohnerzahl liegt knapp unter den nötigen 100.000 Bewohnern, schenkte der Welt einige Persönlichkeiten. So erblickten unter anderem der einstige Trio-Sänger Stephan Remmler und Werder Bremens langjähriger Libero und Nationalspieler Mirko Votava hier das Licht der Welt.