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Kamen
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Kamen
Stadt am Autobahnkreuz

Das „Kamener Kreuz“ ist jedem passionierten Autofahrer ein Begriff. Auch wenn vielleicht nur aus den Staumeldungen, in denen einer der wichtigsten Straßenverbindungspunkte Deutschlands - nämlich die Schnittstelle der beiden Autobahnen A1 und A2 - häufiger einmal vorkommt mehr...

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Das „Kamener Kreuz“ ist jedem passionierten Autofahrer ein Begriff. Auch wenn vielleicht nur aus den Staumeldungen, in denen einer der wichtigsten Straßenverbindungspunkte Deutschlands - nämlich die Schnittstelle der beiden Autobahnen A1 und A2 - häufiger einmal vorkommt.

Die Ruhrgebietsstadt Kamen liegt südwestlich dieses bekannten Autobahnkreuzes und damit am östlichen Rand des Reviers zwischen Sauerland und Münsterland. Kamen erlangte historisch schon früh Berühmtheit durch ein Römerlager unweit des Stadtgebietes in Bergkamen. Es war seinerzeit das größte römische Militärlager nördlich der Alpen - jedoch nur von 11-8 v. Chr., dann wurde es wieder geschlossen.

Schon bald sollten hier die Germanenstämme das Sagen übernehmen und vom 2.-6. Jhd. existierte auf heutigem Kamener Gebiet eine germanische Siedlung. Unter dem Namen „Kamen“, dessen Bedeutung bisher nicht ermittelt werden konnte, findet die Ortschaft erstmals 1050 Erwähnung. Dominiert war sie von der Pfarrei Kamen und natürlich der Burg als Zentrum. Im Laufe der Zeit siedelten sich Handwerker, Kaufleute und andere "Untertanen" im Schutzbereich eben dieser Burg an.

Mitte des 13. Jahrhunderts gab es dann für Kamen die Stadrechte, was bedeutete, dass man eine eigene Verfassung erhielt, ein Stadtgericht sowie einen Stadtrat für die Selbstverwaltung. Bis zum Aufblühen des Revier-Bergbaus blieb Kamen geographisch jedoch in mittelalterlicher Größenordung. Erst mit der Kohle und den Zechen „Monopol“ und „Königsborn“ wurde die Stadt größer. Der verbliebene Förderturm der Zeche Monopol erinnert bis heute an diese Vergangenheit.

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