Mit einer neuen Ausstellung wird die Reihe der „Einblicke in die Grafiksammlung“ aus Beständen des Städtischen Museums Gelsenkirchen fortgesetzt, die von Zeit zu Zeit mit wechselndem Thema in einer Kabinettausstellung präsentiert wird. Diesmal steht „La Tauromaquia – Die Stierkampfkunst“, gesehen von Pablo Picasso (1881 – 1973) im Mittelpunkt.
Vom 28. März bis zum 29. Juni 2008 sind die 26 Blätter der Stierkampfserie Picassos im Grafikkabinett ausgestellt. Die Grafiken entstanden Ende der 50er Jahre in Barcelona nach dem Besuch Picassos einer Corrida in Arles. Mit wenigen Pinselstrichen gelingt es dem genialen Künstler, die Geschichte rund um einen Stierkampf in all ihren Facetten eindrucksvoll zu illustrieren.
Pablo Picassos Mappenwerk „La Tauromaquia“ gehört seit 1962 zum Bestand des Städtischen Museums Gelsenkirchen. Die Blätter sind im Aquatinta-Verfahren hergestellt, ein Verfahren der Radierung zur Wiedergabe von Tuschpinselfarbtönen. Bei dem hier verwendeten Zuckeraussprengverfahren konnte der Künstler mit dem Pinsel direkt auf die Metallplatte malen.
Die Ausstellung ist täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen.
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