Die etablierte Parteienlandschaft wird seit 2006 von einer ungewöhnlichen neuen Parteien aufgemischt: „Frei zum Entern“ hieße es wohl in der Piratensprache.
Die etablierte Parteienlandschaft wird seit 2006 von einer ungewöhnlichen neuen Parteien aufgemischt: „Frei zum Entern“ hieße es wohl in der Piratensprache. Die junge Piratenpartei mit bundesweit etwa 10.000 Mitgliedern hat sich ganz den Themen Datenschutz, Lockerung des Urheberrecht und vollendeter Informationsfreiheit im Internet verschrieben – und stößt dabei in der heutigen technisierten Informationsgesellschaft offenbar auf erstaunliche Resonanz. Diue Piraten treffen den Nerv der Zeit und sprechen vor allem junge Leute an. Innerhalb weniger Jahre hat die Partei nicht nur Aufsehen erregt, sondern auch schon beachtliche Wahlerfolge erzielen können: Bei der letzten Bundestagswahl kam man aus dem Nichts auf glatte 2 % und auch in NRW waren ganze 1,6 Prozent drin. Experten trauen den Piraten zu, sich durchaus als eine ernstzunehmende Kraft in der politischen Landschaft zu etablieren.