Die „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ Ende November ist gerade erst vorbei, da ereilt das Revier frohe Kunde: Die Menschen in Nordrhein-Westfalen produzieren über die Jahre gesehen immer weniger Müll. Von wegen Wegewerfgesellschaft – das Ruhrgebiet müht sich also offenkundig, überquillende Abfalltonnen der Vergangenheit angehören zu lassen. Doch freilich nicht überall...Wo sind die Bürger am umweltbewusstesten?
Schulterklopfen im Ennepe-Ruhr-Kreis – Schock in Mülheim an der Ruhr: Während die Einen sich als Meister der Müllvermeidung feiern lassen können, gehören die Anderen zu den größten Abfallverursachern im Land. Das ergaben aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes.
Demnach entfielen im Ennepe-Ruhr-Kreis zuletzt auf jeden Einwohner rund 247 Kilogramm Haushaltsmüll – positiver Rekord! - in Mülheim hingegen mit 560 Kilogramm mehr als doppelt soviel.
NRW-weit sammelten die Entsorgungsunternehmen im größten deutschen Bundesland 8,3 Millionen Tonnen Haushaltsmüll – 2,8 Prozent weniger als zuletzt. Im Durchschnitt produzierte jeder Einwohner des bevölkerungsreichsten Bundeslands damit 463 Kilogramm Abfall, was ebenfalls 12 Kilogramm weniger bedeutet. Knapp die Hälfte des Mülls entfiel auf normalen Haus- und Sperrmüll. Die andere Hälfte machten Bioabfälle und Abfälle in der gelben Tonne aus.
-tv-
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