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Schlechte Nachrichten in Dortmund: Arbeitsplatz-Gefahr bei Continental und IKEA

Schlechte Nachrichten in Dortmund: Arbeitsplatz-Gefahr bei Continental und IKEA

 
Dortmund , Mi. 22.09.2010, Autor: voßnacke
 

Die Wirtschaftskrise ist überstanden? In Dortmund gibt es nach wie vor Grund zur Sorge – und momentan erst recht: Autozulieferer Continental kündigt einen massiven Stellenabbau an und auch IKEAs IT- und Logistikbereich könnte der Revierstadt bald den Rücken kehren. Zwei herbe Schläge für den Wirtschaftsstandort Dortmund.

Die Betriebsversammlung beim Dortmunder Sorgenkind Continental-Automotive GmbH geriet zum Schock: Im Mai war noch die Rede von 350 Mitarbeitern, nun sollen es gleich 600 sein, die den Hut bei Continental in Dortmund-Dorstfeld nehmen müssen – die Hälfte der gesamten Belegschaft! Da damals schon Alarmstufe Rot bei Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall herrschte, ist jetzt erst recht anzunehmen, dass sich aus den dunklen Wolken über dem Continental-Werk ein heftiger Sturm entwickelt.

Das Ende des Standorts in der bisherigen Form droht. In der Tat soll die gesamte Produktion von Fördereinheiten in Dortmund bis 2015 auslaufen und nach Rumänien verlegt werden. Die Fixkosten in Dortmund seien schlichtweg zu hoch, zudem hätten zuletzt BMW, Citroen, Peugeot und Fiat die Aufträge an die Konkurrenz vergeben, wie es schon im Mai hieß.

Demnächst: Continental-Kompetenzzentrum in Dortmund?

Der Vorstand betont aber, dass Dortmund-Dorstfeld nicht aufgegeben werde: Eine Art „Kompetenzzentum“ steht wohl im Raum, das sich mit der Entwicklung neuer Fertigungstechnologien beschäftigen könnte. Sicher ist dies aber noch nicht.

IKEA erwägt Kündigungen am Dortmunder Standort

Auch andernorts in Dortmund könnte demnächst entlassen werden – wenn auch eine Nummer kleiner: Der schwedische Möbel-Gigant IKEA kündigte an, seinen IT-Bereich in der Revierstadt aufzulösen. Immerhin rund 70 Arbeitsplätze stehen hier zur Debatte. Erst in einem Jahr soll Klarheit herrschen, ob diese allesamt verlagert werden.

 

-tv-

 

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