Jung, schön, hoch gebildet, streng religiös oder fundamentalistisch? In welche Richtung bewegen sich die Frauen mit ihren Lebensentscheidungen? Wohin treibt sie die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland?
Das Westfälische Landestheater sieht Migration als eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen des 21. Jahrhunderts an. Es sieht es deshalb als eine Verpflichtung an, sich mit der Thematik künstlerisch auseinanderzusetzen. Dazu heißt es in einer Ankündigung: „Teil dieser Auseinandersetzung ist die Notwendigkeit innovative Projekte zu entwickeln, die partizipativ sind und die sich auf das Zielpublikum zu bewegen. Deswegen ist es auch ausdrücklich gewollt, dass sich das Stück sowohl an ein Erwachsenenpublikum richtet, wie auch an SchülerInnen in der Oberstufe. Der kulturelle Hintergrund ist in diesem Zusammenhang sekundär.
Da das inhaltliche Ziel der Produktion die Aufforderung zur Reflektion über das menschliche Miteinander ist, wird sich an jede Vorstellung eine Diskussion mit dem Publikum anschließen. Es ist die Aufgabe eines jeden künstlerischen Ausdrucks, gerade im darstellerischen Bereich, die Kommunikation zu fördern.
Nur über das Gespräch kann die Unwissenheit der Kulturen aufgehoben werden. Die Entwicklung geht im Moment in Richtung eines Aufeinanderprallens. Ziel ist es jedoch, die Menschen aller Kulturkreise dahin zu bringen, dass sie über die Art des Zusammenlebens nachdenken und versuchen, etwas zu ändern. So etwas kann vor allem das Theater erreichen.“
Karten sind erhältlich bei allen Ticketcorner Vorverkaufsstellen. Weitere Infos und telefonischer Ticketservice beim Kulturbüro Lünen, Tel. 02306-104 2299.
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