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Erster Fall von Schweinegrippe nun auch im Ruhrgebiet - droht eine erneute Pandemie?

Schweinegrippe erreicht Ruhrgebiet

 
Ruhrgebiet , Mi. 05.01.2011, Autor: voßnacke
 

Ist sie wieder da oder war sie nie wirklich weg? Erneut geht in Deutschland die Angst vor der Schweinegrippe um. Auch das Ruhrgebiet ist betroffen: Bereits eine Erkrankung an dem H1N1-Virus wurde in Essen gemeldet. Nachdem ein Kind und ein Mann im benachbarten Niedersachsen gar an der Schweinegrippe starben und ein weiterer 25-Jähriger in Leipzig auf der Intensivstation liegt, wird die Nachfrage nach Impfungen wieder größer. Besteht tatsächlich ein Grund zur Panik?

 

Nachdem bis zum Jahreswechsel 2009/2010 fast 200 Todesfälle in Deutschland gemeldet wurden, die durch die den Schweinegrippe genannten H1N1 Virus verursacht wurden, konnte die Krankheit zum Anfang des letzten Jahres nahezu eingedämmt werden. Nun kursiert die Infektionskrankheit erneut. Bis jetzt sind die Zahlen überschaubar, doch gab es in den vergangenen Tagen bereits 2 Todesfälle.

Ein weiterer Fall wird derzeit in Leipzig behandelt. Ein 25-jähriger Mann liegt seit einigen Tagen auf der Intensivstation und muss mit einer künstlichen Lunge am Leben gehalten werden. Im Falle dieses Patienten, der ein erhebliches Übergewicht aufweist, zeigt sich, dass besonders Menschen, deren Immunsystem stark beeinträchtigt ist, zu einer Ansteckung und einem schwer zu behandelnden Verlauf neigen.

Dunkelziffer der Schweinegrippe könnte beträchtlich sein

Auch das Ruhrgebiet ist betroffen. In dieser Woche gab die Stadt Essen den ersten Fall einer Ansteckung bekannt. Jedoch schließt das Gesundheitsamt nicht aus, dass es weitere Fälle gab, die nicht als solche erkannt worden sind. Schon während der Schweinegrippe-Periode 2009 stellte sich heraus, dass bei Patienten mit einem ausgewogenen Immunsystem, ein überraschend milder Verlauf der Krankheit zu verzeichnen war. So kommt es, dass viele, die über Grippe klagen, nicht zwangsläufig einem H1N1-Test unterzogen werden. Das Robert-Koch-Institut vermutet sogar, dass 75 Prozent aller Grippe Erkrankungen in diesem Jahr aus einer Ansteckung mit dem Schweinegrippe-Virus resultieren.

Risikogruppen sollten sich impfen lassen

Spezialisten vermuten, dass die Schweinegrippe in dieser Grippesaison erneut sehr dominant sein wird und raten zu einer vorsorglichen Impfung, wenn man sich in der Risikogruppe befindet. Betroffen sind vor allem Kinder, ältere Menschen und solche, deren Körper schon durch chronische oder akute Krankheiten geschwächt sind. Jedoch gibt es nicht, wie im Jahr 2009 einen Impfstoff, der einzig gegen die Schweinegrippe vorbeugt. Dieser ist bereits in der regulären Grippe-Schutz-Impfung integriert.

 

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