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Einwohner: 29500
Fläche: 20,5 m2
Postleitzahl: 58332 -
Vorwahl: 02336
Kennzeichen: EN
Wetter: Donnerstag 24.05.2012 |
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Schwelm befindet sich am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Da die Stadtgrenze exakt die Trennlinie zwischen Rheinland und Westfalen markiert, gilt Schwelm auch als „Pforte Westfalens“. Die Wurzeln des heutigen Schwelm liegen in einem mittelalterlichen Fronhof, der vermutlich im 9. Jahrhundert entstand. Aufgrund seiner Nähe zum Bachlauf der „Schwelme“ stand schnell der Name der aufkeimenden Besiedelung fest – „dorpe to Swelm“, eben das heutige Schwelm.
Kur-, Bade- und Bergbauort
Mitte des 2. Jahrtausends trat Schwelm als Stadt in die Geschichte ein: 1496 erlangte Schwelm die Stadtrechte, aber erst 1590 nach langen Verhandlungen erhielt man auch Wappen und Siegel – und damit volle Souveränität. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Schwelm weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt – als Kur- und Badeort, da sich eine Heilquelle auf Schwelm'schem Boden befand. Aber Schwelm ist – ganz in Ruhrgebietstradition – auch mehrere hundert Jahre Ort des Bergbaus. Dabei förderte man nicht nur selbst beachtliche Mengen an Kohle. Zu Gute kam vor allem die geographische Lage, da Schwelm genau zwischen den Abbaugebieten im nördlichen Ruhrgebiet und den einträglichen Absatzgebieten der südlichen Gewerbehochburgen zu verorten war.
Kleinste Revierstadt als Stadt der kurzen Wege
Schwelm ist heute flächenmäßig die kleinste Stadt des Ruhrgebiets. Doch aus der Not hat man eine Tugend gemacht und sich als „Stadt der kurzen Wege“ profiliert. Alles hier liegt eng beieinander und ist überschaubar. Der berühmteste Sohn der idyllischen Stadt war und ist der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann.