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„Zebrastreifen weiß und blau – ein jeder weiß genau, das ist der M-S-V!“ tönt es nach wie vor bei jedem Heimspieltag lautstark durch die MSV-Arena, dem früheren Wedaustadion mitten in Duisburg-Meiderich.
„Zebras“? Ja, aufgrund der traditionell weiß und blau gestreiften Trikots ruft ein jeder Fußballkenner den MSV Duisburg nur mit seinem Spitznamen. Als 1963 die Bundesliga an den Start ging, war Duisburg – schon 1902 als Fußballverein – gegründet mit von der Partie. Mit keinem Geringeren als dem deutschen WM-Helden von 1954 „Boss“ Helmut Rahn in der Anfangsformation. Sensationell belegte man in der ersten Saison der Beletage des deutschen Fußballs am Ende den zweiten Rang hinter dem 1. FC Köln.
Auch in den Folgejahren spielten die Zebras stets im oberen Tabellendrittel mit, bevor es 1970 jedoch fast zum Abstieg kam. Finanzielle Nöte und ein stetiger Abstiegskampf waren das Schicksal des MSV in den Folgejahren – trotz der Ära der Duisburger Ikone Bernhard „Ennatz“ Dietz.
1977/78 schnuppern Zebras Europa-Luft
1977/78 schaffte der MSV Duisburg aber dann endlich den ersten Einzug in den UEFA-Cup und durfte eine Saison lang europäische Luft schnuppern. Doch dies blieb die Ausnahme. Danach ging es wieder gegen den Absturz in die Zweitklassigkeit – meist am Ende erfolgreich. 1982 jedoch blieb das rettende Ufer zu weit entfernt und der stolze MSV Duisburg fand sich in der zweiten Bundesliga wieder.
Achterbahnfahrten durch Fußballniederungen
Die gesamten 1980er Jahre trabten die Zebras durch die Niederungen des deutschen Fußballs zum Teil gar in der Oberliga. Man kehrte zwar zurück ins Fußballoberhaus – doch den Ausstieg aus der Achterbahn fand der MSV fortan nicht mehr – bis heute. Glanzpunkte im DFB-Pokal, wie das Finale 1998 gegen die großen Bayern, streichelten jedoch immer wieder die Seele des Revierclubs und seiner Fans. Und so schallt es auch heute: „Zebrastreifen weiß und blau...“.
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